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Samstag, 9. April 2022

Limetten-Kokos-Proteinmuffins (low carb, glutenfrei)

 


Kokos-Limetten-Proteinmuffins (low-carb und glutenfrei)

Warum dieser schiefe Muffinturm von Pisa so quietschgelb ist, fragt Ihr Euch jetzt vielleicht. Nein, ich habe kein Curcuma verwendet. Es liegt an den Eiern – das kommt dabei heraus, wenn man Eier von Hühnern verwendet, die sich durch ihr natürliches Allesfresserdasein picken dürfen. Bildschöne goldgelbe Dotter, die Kuchen goldgelb färben.

 



Das Eiweißpulver, das ich verwendet habe, ist der Warrior Blend Vanille von Sunwarrior, der mit Stevia gesüßt ist. Obwohl ich das Pulver gruselig süß finde, vertrage ich es als Shake besser als fast alle anderen Pulver, die ich bisher probiert habe, deswegen habe ich es meistens zur Hand und verwende es eben auch zum Backen. Ob Whey-Protein funktioniert, weiß ich nicht, aber jedes andere pflanzliche Proteinpulver funktioniert ähnlich gut wie das von Sunwarrior, auch ungesüßtes Proteinpulver. In dem Fall muß man natürlich die Menge an Zucker bzw. Zuckerersatz anpassen.



Zutaten für 12 Muffins:

  • 150 g Joghurt (1,8% Fett)

  • 4 Eier

  • 50 g Butter, geschmolzen und abgekühlt

  • 1 Linette, Saft und abgeriebene Schale

  • 75 g Erythrit oder Xylit (ich verwende eine 2:1 Mischung aus beidem)

  • 75 g Proteinpulver (Vanille)

  • 50 g Kokosmehl

  • 50 g Kokosraspeln

  • 1/2 Pckg. Backpulver


Zubereitung:

  • Ofen auf 180°C Ober- Unterhitze vorheizen

  • Muffinblech mit Silikonförmchen auslegen oder gut einfetten

  • Joghurt, Eier geschmolzene Butter und Süßungsmittel verrühren

  • Proteinpulver, Kokosmehl, Kokosraspeln und Backpulver gut vermischen und in die Joghurtmasse einrühren

  • Teig gleichmäßig auf die 12 Muffinförmchen vertreilen und bei 180°C Ober- Unterhitze 30 Minuten backen (die Oberfläche sollte bei Berührung fest sein)

  • Kurz auskühlen lassen und dann ohne Form auf einem Gitter komplett auskühlen lassen


Bon Appetit!


Freitag, 14. Mai 2021

Glutenfreier, zuckerfreier Rhabarberkuchen


Gluten- und zuckerfreier Rhabarberkuchen

Rhabarber ist ja streng genommen ein Gemüse, und in der Regel mag man ihn, oder man haßt ihn. Mein Mann mag ihn am liebsten in Form eines iranischen Rindfleischgerichtes, dessen Namen ich mir nicht merken kann, und ich mag ihn am liebsten in Form von schwäbischem Rhabarberkuchen. Jetzt hatte ich aber Lust zu experimentieren und eine neue Kuchen-Variante zu entwickeln, und sie ist so gut geworden, daß auch mein Mann überzeugt ist.

Einzige Panne war die undichte Springform - dieser Kuchen erfordert definitiv eine auslaufsichere Form!!

Wenn man anstelle normalen Joghurts eine pflanzliche Alternative verwendet, ist er auch noch komplett milchfrei.

Falls der Rhabarber gefroren sein sollte, unbedingt sehr gut abtropfen lassen, sonst wird die Füllung zu flüssig!



Zutaten für eine 24 cm Springform:

Teig:

  • 100 g gemahlene Mandeln

  • 60 g feines Maismehl

  • 40 g Kartoffelstärke

  • 100 g Erythrit und 50 g Xylit (oder 150 g Zucker)

  • 3 TL Backpulver

  • 1 TL Xanthan

  • 4 Eier

  • 5 EL Joghurt (egal was für einen)

  • 3 EL Olivenöl

Rhabarberfüllung:

  • 600-750 g Rhabarber (in ca. 3 cm große Stücke geschnitten)

  • je 30 g Erythrit und Xylit (oder 60 g Zucker)

  • 1 Packung Vanillepuddingpulver

  • 1 Ei, getrennt

Streusel:

  • 100 g gehackte geröstete Haselnüsse

  • 50 g Sukrin Gold (oder brauner Zucker)

  • 2 1/2 EL Kokosöl (fest)


Zubereitung:

Zuerst die Zutaten für die Streusel in eine Küchenmaschine geben und ein paar Mal pulsieren, bis man grobe Streusel hat. Diese in eine Schüssel geben und in den Kühlschrank stellen.

Ofen auf 150°C Umluft vorheizen.

Die Rhabarberstücke mit dem Puddingpulver, den Süßungsmitteln und dem leicht schaumig geschlagenen Eigelb mischen.

Eiweiß steif schlagen.

Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel füllen, verrühren und in die gefettete und leicht bemehlte Springform füllen.

Das steif geschlagene Eiweiß unter die Rhabarbermischung heben, die Füllung auf dem Teig verteilen und die Streusel darüber verteilen.

Bei 150°C Umluft 60 Minuten backen. Etwas auskühlen lassen, bevor man den Springformrand entfernt, dann komplett auskühlen lassen.

Bon Appétit!


Mittwoch, 17. Februar 2021

Glutenfreie Financiers (optional low-carb)


Glutenfreie Financiers (optional low-carb)

Zu Weihnachten habe ich mir endlich Financiers-Formen gegönnt. Theoretisch kann man die kleinen, in Frankreich sehr populären Küchlein auch in Muffinformen backen, aber das wäre eben nicht authentisch...

Angeblich handelt es sich hier um einen Snack, der speziell für Banker on-the-go entwickelt wurde, wie ein Goldbarren aussieht und in die Brusttasche paßt.

Ob das alles wirklich stimmt, weiß ich nicht, aber jedenfalls erinnern die Teilchen in der Tat an Goldbarren, sind bei geringem Volumen ziemlich sättigend und passen in die Brusttasche. Sofern man kein Problem damit hat, daß sie recht fettig sind und die Brusttasche hinterher vielleicht nicht mehr ganz so schön ist wie vorher.

Sie sind äußerst einfach zu machen, kommen mit wenigen Zutaten aus und lassen sich wunderbar glutenfrei herstellen.

Das ursprüngliche Rezept soll für 6 große Financiers sein, aber bei mir wurden es 10.

Man muß Puderzucker verwenden, da die Konsistenz sonst nichts wird. Wenn man die zuckerfreie Variante wählt, sollte man Xylit und Erythrit mischen und zu Staub vermahlen. Nur Erythrit funktioniert nicht so gut, weil Erythrit rekristallisiert, das zerstört die Konsistenz ebenfalls.



Zutaten für 10 große Financiers:

  • 60 g Butter

  • 60 g fein gemahlene blanchierte Mandeln

  • 20 g Stärke (Tapioka-, Kartoffel- oder Maisstärke)

  • 60 g Puderzucker (oder zu Staub vermahlenes Xylit oder 50/50 Xylit und Erythrit)

  • 2 Eiweiß

  • Vanille nach Geschmack


Zubereitung:

  • Butter bräunen. Das ist einfach - bei etwas höherer Hitze schmelzen und dann köcheln lassen, bis die Butter sich klärt und am Topfboden kleine braune Stippchen entstehen. Dann sofort vom Herd nehmen und in ein anderes Gefäß gießen, sonst verbrennt die Butter! Abkühlen lassen, bis die Butter nur noch handwarm ist.

  • Herd auf 160°C Umluft vorheizen.

  • Gemahlene Mandeln, Stärke, Vanille, Puderzucker und Eiweiß verrühren.

  • Gebräunte Butter in die Masse rühren.

  • Die Financiersformen zu ca. 2/3 füllen. Wenn man Muffinformen nimmt, ungefähr einen Finger breit füllen. Financiers müssen flach sein --> Brusttasche!

  • Bei 160°C ca. 12-15 Minuten backen.

  • Kurz abkühlen lassen, auf ein Gitterrost stürzen und entweder warm essen oder abkühlen lassen und in einer luftdicht verschließbaren Dose aufbewahren.

Bon Appétit!



Sonntag, 14. Februar 2021

Valentine's Schokoladenherz mit Himbeercreme (glutenfrei, low-carb, keto tauglich)



Valentine's Schokoladenherz mit Himbeercreme (glutenfrei, low-carb, keto tauglich)


Da der Valentinstag in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, schaffe ich es endlich einmal, tatsächlich speziell dafür einen Kuchen zu backen, der obendrein sogar pink ist.

Glutenfrei, low-carb und keto tauglich, und er kommt ohne exotische Zutaten aus und ist ruck-zuck gebacken. Ah ja, lecker ist er auch...



Zutaten für eine Herzform (entspricht einer runden Form mit ca. 22 cm Durchmesser):

  • 50 g gmahlene Mandeln

  • 40 g geschroteter Leinsamen

  • 40 g Vanille-Eiweißpulver (oder statt dessen weitere 40 g gemahlene Mandeln und 1 TL Vanille)

  • 1 TL Backpulver

  • 5 EL Kakaopulver

  • 50 g Erythrit

  • 25 g Xylit

  • 1 Ei (L)

  • 4 EL Rahmjoghurt

  • 8 EL Olivenöl

  • 150 ml Mandelmilch (oder irgendeine andere Milch bzw. Milchersatz, mutmaßlich funktioniert auch einfach Wasser)


Himbeercreme:

  • 1 Tasse Himbeeren (250 ml)

  • 100 g Frischkäse (Zimmertemperatur)

  • ca. 8 EL Puderzucker (oder zu Staub gemahlenes Erxthrit oder Xylit)

  • 100 ml Sahne

  • 3 Blatt Gelatine (oder die entsprechende Menge Agar-Agar)


Zubereitung:

  • Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.

  • Alle trockenen Zutaten mischen.

  • Alle feuchten Zutaten in einer separaten Schüssel mischen und ein wenig verquirlen.

  • Trockene Zutaten in die feuchten geben, vermischen (nur so gerade, nicht zu viel rühren!).

  • Teig in die Form geben (falls es keine Silikonform ist, vorher fetten und eventuell mit Backpapier auskleiden) und 30 Minuten backen.

  • Komplett auskühlen lassen und stürzen.


Himbeercreme:

  • Frischkäse mit dem Puderzucker glatt rühren.

  • Himbeeren pürieren, und wenn gewünscht, durch ein Sieb passieren, um die Kerne zu entfernen.

  • Gelatine einweichen und dann mit ca. 3 EL heißem Wasser und etwas von dem Himbeerpüree nach Packungsanweisung auflösen.

  • Sobald die Gelatine komplett aufgelöst ist, nach und nach das Himbeerpüree einrühren (immer das Kalte in die warme Gelatine einrühren, nicht umgekehrt).

  • Anschließend nach und nach die Frischkäsecreme unterrühren.

  • Ca. 10 Minuten in den Kühlschrank stellen, dann die Sahne steif schlagen und unterheben. Die Mischung eventuell noch einmal für 10 Minuten kalt stellen, danach auf den Herzboden streichen. Man kann die Torte sofort essen, oder aber man läßt sie über Nacht abgedeckt im Kühlschrank stehen.


Happy Valentine's Day!

Sonntag, 13. Dezember 2020

Kürbis-Käsekuchen, glutenfrei, low-carb



Kürbis-Käsekuchen, glutenfrei, low-carb


Wie immer hatte ich eigentlich etwas ganz anderes mit dem übrig gebliebenen Kürbispüree vor, doch dann wollte ich unbedingt Käsekuchen...

Dies ist ein sehr schnelles Rezept ohne exotische Zutaten. Da wir den Kuchen mit der zuvor hergestellten Ingwer-Karamellsauce gegessen haben, die für meinen Geschmack ziemlich süß ist, habe ich im Kuchen wenig Süßung verwendet. Wer es gern süßer haben möchte, erhöht die Menge an Erythrit (oder Xylit oder Zucker nach Wahl).



Zutaten:

Boden:

  • 100 g gemahlene Mandeln

  • 2 EL geschmolzene Butter

  • 1 EL gepudertes Erythrit

  • 1/2 TL Pumpkin pie Gewürz oder Lebkuchengewürz


Füllung:

  • 225 g Kürbispüree (Butternut ist nicht ganz so low-carb, aber dafür schon ziemlich süß. Muskatkürbis wäre der mit dem niedrigsten Kohlenhydratgehalt)

  • 320 g Frischkäse

  • 4-8 EL gepudertes Erythrit (je nach dem, wie süß man es möchte)

  • 1/2 TL Zimt

  • 2 Eier


Zubereitung:

  • Ofen auf 160°C Ober-Unterhitze vorheizen.

  • Gemahlene Mandeln mit Erythrit, Gewürz und flüssiger Butter mischen, die Masse in eine Pie-Form drücken und ca. 10 Minuten backen.

  • Während der Boden etwas abkühlt, die Zutaten für die Füllung in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät cremig rühren.

  • Masse auf den Boden geben und den Kuchen 40 Minuten backen.

  • Auf Zimmertemperatur auskühlen und dann für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.



Bon Appétit!

Dienstag, 10. November 2020

Low-carb Schoko-Donuts (glutenfrei, ketotauglich)


Low-Carb Schoko-Donuts, glutenfrei, ketotauglich


Nachdem die erste Version der Donuts mit Vanille-Protein so gut geklappt hat, mußte ich gleich eine Schoko-Variante ausprobieren, die sich als fast noch besser erwiesen hat.

Hier habe ich statt gemahlener Mandeln Leinsamen und Kokosmehl kombiniert, und die gesamte Mischung ist beim Backen wunderschön aufgegangen, jedoch hinterher nicht wieder zusammengefallen. Die Donuts haben ihre Form behalten, ohne dabei etwas von der herrlichen Fluffigkeit einzubüßen.



 

Zutaten für 12 Donuts:

  • 25 g gemahlener Leinsamen

  • 25 g Kokosmehl

  • 1 1/2 EL gemahlene Flohsamenschalen

  • 40 g Vanille-Eiweißpulver (oder neutrales Eiweißpulver und dann etwas mehr Süßungsmittel und eventuell Vanille)

  • 1 EL Backpulver

  • 2 EL Kakao (ungesüßt)

  • 3 EL Erythrit oder Xylit oder eine Mischung aus beidem (habe ich verwendet)

  • 2 EL Joghurt

  • 2 EL Olivenöl

  • 2 Eier, verrührt

  • 130 ml warmes Wasser

  • zuckerfreie Schokolade zum Glasieren (optional), ca. 1 Tasse dunkle Schokodrops


Zubereitung:

  • Ofen auf 220°C Ober-Unterhitze vorheizen

  • Donutblech einfetten

  • Alle trockenen Zutaten mischen

  • Joghurt, Olivenöl und warmes Wasser zugeben und mit einer Gabel energisch mischen, bis alles gut vermischt ist

  • Verrührte Eier dazu geben, weiter energisch mit der Gabel mischen, bis ein glitschiger, pastöser Teig entsteht (ja, irgendwie eklig, aber nach dem Backen ist das ganze dann fluffig)

  • Teig in einen Spritzbeutel ohne Tülle oder einen Gefrierbeutel füllen, bei dem man eine Spitze abschneidet, die Öffnung sollte einen Durchmesser von ca. 1,5 cm haben

  • Teig in die Donutmulden spritzen, mit nassen Fingern hinterher glätten

  • Bei 220°C Ober-Unterhitze ca. 20 Minuten backen ( je nach Herd vielleicht eine Minute weniger)

  • Etwas in der Form auskühlen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Gitter komplett auskühlen lassen

  • Schokolade nach Geschmack im Wasserbad schmelzen lassen und die Donuts damit glasieren



Bon Appétit!



Freitag, 6. November 2020

Low-Carb Donuts (glutenfrei, keto)



Low-Carb Donuts (glutenfrei, keto)


Fluffige Donuts mit Schokoglasur? Im Ofen gebacken? Glutenfrei und für eine ketogene Ernährung geeignet? Oh ja!

Dieses Rezept habe ich aus ungefähr zehn verschiedenen low-carb und keto Donut-Rezepten von verschiedenen deutschen und englischen Seiten gebastelt, und ich bin mit dem Ergebnis geradezu überwältigend zufrieden. Für Leute, die Erfahrung mit glutenfreier Bäckerei haben, sind hier keine exotischen Zutaten enthalten. Einzig das Eiweißpulver ist vielleicht etwas, das nicht jeder glutenfreie Haushalt im Schrank stehen hat.

Tatsächlich ist das Rezept entstanden, weil mein Lieblings-Eiweißpulver einmal nicht verfügbar war und ich ersatzweise ein anderes bestellt habe, das mir vergleichbar schien. Es sieht von der Zusammensetzung gut aus, und es duftet wirklich sehr lecker, aber als Shake ist es für mich absolut ungebießbar, vor allem die Konsistenz. Liegt sicher an mir, aber jedenfalls brauchte ich Rezepte, um das Pulver sinnvoll zu verwursten.

Da die meisten Rezepte, an denen ich mich orientiert habe, Whey Protein verwenden, mein Pulver jedoch rein pflanzlich ist, kann man vermutlich jedes beliebige (sinnvoll zusammengesetzte) Proteinpulver verwenden.

Wenn man neutrales nimmt, müßte man eben noch Vanille hinzufügen und mehr Süßung, denn mein Pulver ist mit Stevia gesüßtes Vanilleproteinpulver, und pur schmeckt es einfach absolut gruselig süß - deswegen habe ich nur zwei zusätzliche Eßlöffel Xylit / Erythrit verwendet.


Mein Donutblech ist für 12 Donuts, der Teig hat für 9 Stück gereicht.

Am besten funktioniert es, wenn man den Teig in einen Spritzbeutel ohne Tülle füllt oder in einen Gefrierbeutel, bei dem man eine Ecke ausschneidet, die Öffnung sollte ca. 1,5 cm haben. Dann kann man den ziemlich pastösen Teig in die Form spritzen.



--> Hier sind nur 8 Donuts zu sehen, weil ich Nr. 9 direkt aufgegessen habe. Mußte ja sichergehen, daß die was taugen, bevor ich mir die Mühe mache, sie zu glasieren...


Zutaten:

  • 50 g gemahlene Mandeln

  • 40 g Vanille-Proteinpulver

  • 1 EL gemahlene Flohsamenschalen

  • 1 TL Xanthan

  • 1/2 Pckg. Backpulver

  • 2 EL Erythrit oder Xylit oder eine Mischung aus beidem

  • 25 g weiche Butter

  • 2 Eier, leicht verrührt

  • 1 EL Joghurt, zimmerwarm

  • 1 EL Sahne, zimmerwarm

  • 130 ml warmes Wasser (nicht ganz heiß, sondern so, daß man noch gut die Hand reinhalten könnte)

  • ca. 1/2 Tasse (125 ml) dunkle zuckerfreie Schokochips und ca. 1/4 Tasse (60 ml) zuckerfreie Vollmilchschokochips oder sonst Schokolade nach Wunsch für die Glasur


Zubereitung:

  • Ofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen.

  • Donutblech einfetten.

  • Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel gut mischen.

  • Butter, Joghurt und Sahne auf die trockenen Zutaten geben und das warme Wasser darauf gießen. Rasch mischen und gut durchkneten (wenn man von Hand knetet, fühlt sich die Konsistenz sehr schleimig an, das muß so), dann die Eier zugeben und rasch und gründlich unterkneten. Ich habe einfach den Stabmixer genommen, das geht prima.

  • Teig in einen Spritzbeutel füllen und in die Donutformen spritzen, die Naht mit nassen Fingern glätten.

  • Ca. 20 Minuten bei 200°C Ober-Unterhitze backen (wenn sie zu braun werden, nach 15-17 Minuten den Ofen ausschalten und noch 3-5 Minuten warten, dann das Blech aus dem Ofen holen und abkühlen lassen,bis die Donuts nur noch etwas warm sind. Sie gehen im Ofen extrem auf, fallen dann aber wieder zusammen, doch das macht nichts. Die Fluffigkeit bleibt.

  • Sobald sie ausgekühlt sind, die dunkle Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und etwas über jeden Donut gießen, verstreichen und dann die Vollmilchschokolade (wenn man die verwendet, das ist total optional) schmelzen und jeweils einen dünneren Ring davon auf die dunkle Schokolade gießen und mit einem Zahnstocher marmorieren.

  • Komplett auskühlen lassen.

  • Die Donuts schmecken allerdings auch ohne Glasur schon ausgesprochen lecker :-)

     

Bon Appetit!

Sonntag, 24. Mai 2020

Glutenfreie Pre-Workout Double Chocolate Muffins


Pre-Workout Double Chocolate Muffins

Schokolade geht ja immer, und außerdem hat man festgestellt, daß Kakao möglicherweise einen positiven Einfluß auf die Performance von Athleten hat.
Soweit die Ausrede für einen Double Chocolate Muffin als Snack vor einem Workout.
Da ich organisatorisch nur morgens ein Workout in meinen Tag quetschen kann und sowieso am liebsten morgens Sport treibe, weil das den ganzen Tag einfach besser macht, brauche ich etwas, das schnell Energie liefert, jedoch auch nicht nach zehn Minuten schon wieder verpulvert ist wie eine Banane. Seit diese wundervollen Wechseljahre mir regelmäßiges Sodbrennen bescheren, geht auch kein Shake mehr, denn der kommt mir selbst dann beim Sport wieder hoch, wenn ich vierzig Minuten warte. Und vierzig Minuten sind sowieso zu lang, ich brauche etwas, das mir genug Energie für ein 30-40 Minuten-Workout gibt, wenn ich es zwanzig Minuten vorher esse.
Also schneller Zucker, längere Kohlenhydrate, etwas Fett und etwas Eiweiß.
Die Zutaten, die sich aus diesen Erfordernissen ergeben, sind für mich dann Datteln, Haferflocken, schwarze Bohnen, etwas Proteinpulver, etwas Fett.
Daraus kann man entweder etwas machen, das irgendwie gesund ist, aber scheußlich schmeckt. Oder man fügt Kakao für die verbesserte Performance hinzu und macht Double Chocolate Muffins.
Das Ergebnis sieht gar nicht schlecht aus. Vielleicht würden die Muffins es nicht unter die Top 10 der Kunstwerke schaffen, die mein Opa für seine Meisterprüfung als Konditor kreiert hat, aber geschmacklich sind sie so gut, daß ich sie auch zum Nachmittagskaffee essen würde. Der Testesser wollte gleich noch einen (hat er nicht bekommen, ich brauche die ja für morgens. Zum Trost habe ich noch eine Ladung konventionelle Triple Chocolate Muffins gebacken, die dann später einmal hier auftauchen werden).
Ach ja, und funktionieren tun sie auch. Mein neuer perfekter Pre-Workout Snack.



Zutaten für 12 Muffins:
  • 1 Tasse Datteln (ca. 100 g)
  • 2 Tassen Haferflocken
  • 4 EL Kakaopulver
  • 2 EL Erythrit oder Xylit
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 EL Proteinpulver (ich hatte gerade Hanf, aber es geht sicher jedes andere auch)
  • 130 g schwarze Bohnen
  • 4 EL Joghurt
  • 2 EL Olivenöl oder geschmolzenes Kokosöl
  • 2 Eier
  • 1/2 Tasse Wasser (125 ml)
  • 125 g gehackte Bitterschokolade (ich habe welche mit 85% Kakaoanteil verwendet)
Zubereitung:
  • Datteln hacken und mit 125 ml kochendem Wasser übergießen, ca. 30 Minuten stehen lassen.
  • Datteln samt Einweichwasser in einen Mixer oder Food Processor (bei mir war es der Thermomix) geben, schwarze Bohnen, Joghurt, Öl, Eier und die halbe Tasse Wasser dazugeben, alles auf höchster Stufe mixen.
  • Haferflocken, Kakaopulver, Backpulver, Erythrit oder Xylit und Zimt dazugeben, erneut mixen, bis man eine recht flüssige, möglichst glatte Masse hat.
  • Gehackte Schokolade zugeben und durchrühren.
  • Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und ein Muffinblech mit Förmchen auslegen oder einfetten (ich habe Silikonformen verwendet).
  • Die Teigmasse sollte jetzt (nach ca. 5-10 Minuten) dickflüssiger geworden sein, die Haferflocken quellen ziemlich auf.
  • Teig auf 12 Muffinformen verteilen und bei 160°C Umluft 20-23 Minuten backen.
  • Kurz auskühlen lassen, dann aus dem Muffinblech nehmen und auf einem Gitterrost auskühlen lassen.


Die Muffins bleiben weich, haben auch eine "Fudge"-artige Konsistenz, also eher wie Brownies, halten aber schön die Form, sacken also nicht zusammen.

Sonntag, 3. Mai 2020

Glutenfreier Mohnstreuselkuchen


Glutenfreier Mohn-Streuselkuchen vom Blech

Bis ich ungefähr 3 3/4 Jahre alt war, bin ich bei meinen Großeltern in Lüdenscheid aufgewachsen, und abgesehen davon, daß ich meine Eltern in Freiburg wohl sehr vermißt habe, war das im Rückblick die unbeschwerteste Zeit meines Lebens.
Meine Großeltern hatten ein Einfamilienhaus am Hang mit Einliegerwohnung und einem riesigen Garten. Riesig heißt, das Grundstück war rund 1000 Quadratmeter groß, was für meine damalige Froschperspektive gigantisch war.
Abgesehen von diesem paradiesischen Außenerlebnis gab es noch das wunderbare Erlebnis namens Bäcker Pieper (aus Piepersloh), der jeden Samstagmorgen mit seinem Bulli vorbeikam und Brot, Brötchen und - ganz wichtig - Streuselkuchen lieferte.
Wenn man bedenkt, daß Streuselkuchen vom Blech seit Anbeginn also mein unbestrittener Lieblingskuchen ist, bin ich verdammt lange ohne ausgekommen.
Nicht daß ich nicht darüber nachgedacht hätte. Seit Jahren grübele ich darüber nach, ob es sich wohl um einen Hefeboden gehandelt hat oder nicht. Ich habe sogar einen günstigen Moment abgewartet, in dem ich dachte, Schwiegermutter könne mir dazu noch eine verläßliche Auskunft geben, und habe sie gefragt, ob Streuselkuchen wohl eher mit Hefeboden gemacht werde oder mit Rührteig.
Die prompte Antwortet lautete "Hefe", und das entmutigte mich dann wieder, weil - naja, inzwischen bekomme ich gute glutenfreie Hefebrote hin, aber einen authentischen Hefeboden für Streuselkuchen - ich weiß nicht.
Und dann irgendwann blätterte ich in Mamas altem Dr. Oetker-Backbuch und fand Streuselkuchen vom Blech mit Rührteig.
In der gleichen Sekunde poppte der Gedanke "Mohnstreusel" in meinem Gehirn hoch, und ich wußte, ich muß jetzt sofort Mohnstreuselkuchen machen. Also, jetzt.
Das war vor Wochen, und ich habe mir vor lauter Eile keine Notizen gemacht, zumal ich dachte, daß das Basisrezept für den Streuselkuchen ja im Backbuch steht und nicht verloren geht.
Nachdem wir uns also durch das Blech gefuttert hatten, wollte ich zu Ostern eine toskanische Torta co'i Bischeri machen.
Was das ist, erkläre ich, wenn ich die dann mal gemacht habe.
Denn leider waren wir diesem Mohnstreuselkuchen so verfallen, daß wir ihn noch einmal wollten.
Dabei bemerkte ich dann, daß Dr. Oetker zwei Varianten für den Kuchenboden vorschlägt, und ich wußte nicht mehr, welche ich genommen hatte. Da ich gerade nur 250 g Butter im Kühlschrank hatte, also nur 125 g für den Boden, weil die Streusel schon 125 g erfordern, blieb nur Variante 1 übrig, die 100-150 g Butter und 1-2 Eier vorschlägt. Großartig - das sind so Angaben wie "gute Mittelhitze", die mein auf konkrete Bilder fixiertes Hirn total überfordern.
Immerhin war ich sicher, daß ich Variante 1 gewählt haben mußte, weil die auch nur 150 g Zucker vorschlägt, die andere Variante mit den 200 g Butter will auch gleich 200 g Zucker, und das schien mir zu süß (ja, ich weiß. Ich könnte meine Kuchen auch gleich salzig machen. Aber ich bemühe mich.).
Also jedenfalls habe ich mich nach längerer Diskussion mit mir selbst auf 125 g Butter und 2 Eier geeinigt, und das hat großartig geklappt. Die gute Mittelhitze waren 180°C Umluft, was sich aber als zu viel herausstellte, ich mußte nach 20 Minuten auf 160°C runterschalten. Also mutmaße ich jetzt mal, daß 170°C richtig sein müßten für 30 Minuten Backzeit.
Ich vermute außerdem, man könnte eine fertige glutenfreie Mehlmischung für Kuchen und Kekse verwenden, das habe ich aber nicht probiert, deswegen habe ich meine Mischungen jeweils angegeben.
Außerdem habe ich keinen Zucker verwendet außer einem Tütchen echtem Vanillezucker. Ansonsten halt Xylit und Erythrit.
Als Milch habe ich ganz normale Kuhmilch verwendet, aber vermutlich sollten auch alle pflanzlichen Milchersatzprodukte funktionieren, vielleicht in etwas angepaßten Mengen.



Und nun sind der Worte genug gewechselt usw., und hier ist das Rezept:

Zutaten:
  • Für die Füllung:
  • 700 ml Milch
  • 4 EL Zucker oder Xylit
  • 1 Pckg. Vanillepuddingpulver
  • 200 g gemahlener Mohn

Für den Boden:
  • 125 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 150 g Zucker (ich habe 100 g Xylit und 50 g Erythrit verwendet)
  • 500 g Mehl für Kuchen (ich habe je 100 g Sorghum, Kartoffel- und Tapiokastärke, gemahlene Mandeln und je 50 g weißes Reis- und Klebereismehl plus 1 Teelöffelspitze Xanthan verwendet)
  • 1 Pckg. Backpulver
  • ca. 1/4 l Milch (je nach Mehlmischung vielleicht etwas mehr oder weniger)

Für die Streusel:
  • 200 g Mehl (ich habe je 50 g Sorghum-, weißes Reis- und Klebereismehl und Kartoffelstärke verwendet)
  • 100 g Zucker (oder je 50 g Xylit und Erythrit)
  • 1 Pckg. echten Vanillezucker
  • 125 g kalte Butter

Zubereitung:
Zuerst die Mohnmasse vorbereiten:
  • 100 ml Milch mit dem Puddingpulver mischen, restliche Milch mit 4 EL Zucker aufkochen, unter Rühren die 100 ml mit dem aufgelösten Puddingpulver hineinlaufen lassen, ein paar Sekunden rühren, Temperatur hinunterschalten, gemahlenen Mohn einrühren, noch etwas weiter rühren, bis es eine Puddingkonsistenz ergibt.
  • Mohn-Puddingmasse in eine flache Auflaufform gießen, mit Klarsichtfolie abdecken (die Folie muß Kontakt mit der Puddingmasse haben, damit sich keine Haut bildet) und abkühlen lassen, bis die Masse höchstens noch schwach lauwarm ist (mindestens 1 Stunde).

Für den Boden:
  • Mehle und Backpulver zusammensieben.
  • Butter schaumig rühren, Zucker einrühren, dann die Eier einzeln unterrühren.
  • Abwechselnd Mehl und Milch unterrühren. Der Teig sollte schwer reißend vom Löffel fallen, wenn alles Mehl untergearbeitet ist, also nur so viel Milch verarbeiten, wie dafür nötig ist.
  • Teig auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen.
  • Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.

Für die Streusel:
  • Das Mehl mit Zucker und Vanillezucker mischen, die Butter in Flocken dazugeben und schnell zu Streuseln verkneten.
  • Die Mohnmasse auf dem Boden verteilen, Streusel darüber streuen und den Kuchen bei 170°C Umluft 30 Minuten backen. Sollten die Streusel zu schnell zu braun werden, einfach auf 160°C runterschalten.
  • Bon Appétit!

Sonntag, 22. September 2019

Glutenfreie Apfel-Quitten-Tarte



Glutenfreie rustikale Apfel-Quitten-Tarte

Quitten sind etwas, das man hier am niederländischen Ende Nordrhein-Westfalens meistens nur im türkischen Lebensmittelladen findet. Um so erfreuter war ich, als ich Mittwoch den Wochenmarkt überquerte und mir eine Kiste mit Birnenquitten ins Auge fiel.
Nein, kein Quittengelee. Ich bin kein Marmeladen- oder Gelee-Fan, deswegen fällt mir nicht im Traum ein, mir eine solche Mühe zu machen. Auch nicht mit Quittenbeil.
Nein, ich schmore die Dinger als Beilage zum Mittagessen.
Oder ich mache damit eine Apfel-Quitten-Tarte.



In diesem Jahr hat meine graue Herbstrenette mich mit einer Flut hagebuttengroßer Äpfel beglückt. Da ich im Frühjahr zur Apfelblüte abgelenkt war und nicht mitbekommen habe, wie viele Blüten der Baum hatte, habe ich auch nicht rechtzeitig die Früchte ausgedünnt. Das muß man tun, wenn es so viele sind, daß sie nicht alle eine Chance haben, groß zu werden.
Im letzten Herbst haben wir ja einen Kahlschlag im Garten veranstaltet, und da es schon ab dem frühen Frühjahr viel zu trocken war, habe ich es aufgegeben, irgendetwas neu anlegen zu wollen. Und deswegen habe ich auch dem armen Apfelbäumchen keine Beachtung geschenkt, bis ich den Rasen mähen mußte und eine gefühlte Million kleiner Äpfel im Gras (soweit noch Gras vorhanden) lag.
Mein Blick wanderte hinauf in die Baumkrone (oder vielmehr, ich richtete mich auf, um mit dem Kopf mitten in der Baumkrone zu stehen, es ist ein Niederstämmchen) und ich sah mich umgeben von hagebuttengroßen Äpfeln. Tausende, wie mir schien, obwohl schon Millionen auf dem Boden lagen.
Wie gesagt, es war knochentrocken, also schien es mir nicht mehr der Mühe wert, mich weiter um die schröppeligen Äpfelchen zu kümmern. Die am Boden waren sowieso Opfer der Wespen geworden oder angefault oder eben einfach winzig klein und schröppelig.
Ich warf sie in die Bio-Tonne und mähte den Rasen.
Letzte Woche dann entschied ich, doch noch einmal nach dem Baum zu gucken. Ein paar Äpfel hingen noch, und zu meinem Erstaunen waren ein paar dabei, die zwar klein waren, aber irgendwie intakt aussahen. Sonst haben alle Äpfel dieses Baumes grundsätzlich Bewohner, aber das Insektensterben macht sich immer deutlicher bemerkbar. An sich schlecht, aber für meine Äpfelchen gut.
Nun dachte ich, daß die Äpfelchen vermutlich trocken und sauer sein würden, doch erstaunlicherweise waren sie saftig und hatten das typische herbsüße Aroma einer grauen Herbstrenette, weswegen ich diese Sorte damals überhaupt ausgesucht habe.
Wir haben ein paar so gegessen, und vier davon wanderten in diese leckere rustikale Apfel-Quitten-Tarte.
Man kann die Tarte natürlich auch mit normalem Weizenmehl backen, dann nimmt man anstelle der komplizierten glutenfreien Mischung einfach 290 g Mehl. Und wenn man sich die komplizierte Mischung ersparen will, kann man auch die gleiche Menge einer fertigen glutenfreien Mischung für Kuchen nehmen. Daß das glutenfreie Mehl insgesamt nur 270 g sind statt 290 liegt am Xanthan. Bei 290 g glutenfreier Mehlmischung plus Xanthan müßte man noch etwas Flüssigkeit zugeben, und der Teig wird etwas zu kompakt für meinen Geschmack.



Zutaten:
  • 150 g Butter, weich
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 80 g Maisstärke
  • 120 g Puderzucker (ich habe Puder-Xucker genommen)
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier Größe M
  • 110 g feines Maismehl
  • 100 g Klebereismehl (oder einfach weißes Reismehl)
  • 20 g Sorghummehl (oder 20 g Hirsemehl oder Vollkornreismehl)
  • 40 g Tapiokastärke (oder Kartoffelstärke)
  • 1/2 TL Xanthan
  • 3 mittlere oder 4 kleine Äpfel
  • 1 große Quitte (oder mehr Äpfel)
  • 3 1/2 EL Roh-Rohrzucker
  • 2 EL Maisstärke
  • 1 EL Zimt
  • 2 EL Zitronensaft
  • ca. 40 g gemahlene Mandeln
  • 1 Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung:
  • Quitte und Äpfel waschen und ungeschält in kleine Würfel schneiden, mit Zitronensaft, Roh-Rohrzucker, Zimt, und 2 EL Maisstärke vermischen, für 20 Minuten beiseite stellen.
  • Für den Mürbeteig zuerst 110 g Maismehl, 100 g Klebereismehl (oder einfach weißes Reismehl), 20 g Sorghummehl (oder 20 g Hirsemehl oder Vollkornreismehl), 40 g Tapiokastärke (oder Kartoffelstärke) und 1/2 TL Xanthan zusammensieben.
  • Weiche Butter cremig schlagen (am besten mit einem Rührgerät), dann Puderzucker, 80 g Stärke, gemahlene Mandeln und 1 Ei dazugeben, weiter mit hoher Geschwindigkeit rühren. Das zweite Ei sowie die Mehlmischung dazugeben. Ich habe ab hier mit den Händen geknetet, bis ich einen glatten Teig hatte.
  • Eine Kugel formen und auf ein Backpapier legen, mit Klarsichtfolie bedecken und zu einem Kreis ausrollen, der das ganze Backpapier ausfüllt.
  • Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  • Den ausgerollten Teig mit gemahlenen Mandeln bestreuen, dabei einen ca. 4 cm breiten Rand aussparen.
  • Die Apfel-Quittenmischung darauf verteilen, eventuell mit noch etwas Roh-Rohrzucker bestreuen, dann den ausgesparten Rand umklappen und mit dem verquirlten Eigelb bestreichen.
  • Bei 180° Umluft ca. 25 Minuten backen, dann auf 160° runterschalten und weitere 5-10 Minuten backen, bis der Rand schön goldbraun ist.
  • Warm mit Vanilleeis genießen oder später kalt mit Vanillesauce. Oder einfach so...
  • Und am besten noch warm in Portionen schneiden, dann ist der Teig noch weich, später wird er etwas bröckeliger.

Bon Appétit!