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Montag, 29. März 2021

Low-Carb Schoko-Cookies (glutenfrei, mehlfrei, keto-tauglich)


Low-Carb Schoko-Cookies (glutenfrei, keto tauglich)

Schokoladenkekse, die Zweite. Nachdem die ersten so gut waren, beschloß ich, die anstehende Resteverwertung ebenfalls in Form von Schokoladenkeksen vorzunehmen. Zumal da auch noch ein Rest uralte 85%ige Bitterschokolade hinten im Schrank auftauchte...

Selbstverständlich kann man statt einer Mischung aus Xylit und Erythrit auch einfach nur eines davon nehmen, oder Roh-Rohrzucker, oder weißen Zucker. Mit Zucker sind sie natürlich nicht mehr low-carb, aber weiterhin mehl- und glutenfrei.

Zutaten für 48 Cookies:

  • 50 g Kakaonibs

  • 70g Bitterschokolade (70-85%), gehackt

  • 30 g Erythrit

  • 30 g Xylit

  • 75 g gemahlene Mandeln

  • 50 g Kokosmehl

  • 50 g gemahlene Leinsamen

  • 50 g Vanille-Eiweißpulver (oder 50 g teilentöltes Mandelmehl und Vanille)

  • 50 g gehackte geröstete Haselnüsse

  • 1 TL Backpulver

  • 1 TL Orangenschale (optional)

  • 250 g kalte Butter, in Würfeln

  • 1 Ei (M)


Zubereitung:

  • Kakaonibs und Schokolade in der Küchenmaschine pulverisieren

  • Restliche trockene Zutaten dazugeben, kurz mixen

  • Kalte Butterwürfel dazugeben, mixen, bis grobe Krümel entstehen

  • Krümel in eine Schüssel geben, Ei dazu und alles rasch zu einem glatten Teig kneten

  • Eine dicke Scheibe formen, in Klarsichtfolie wickeln und entweder eine Stunde lang in den Kühlschrank legen oder 15-20 Minuten in das Gefrierfach

  • Ofen auf 160°C Umluft vorheizen

  • Teigkugeln mit ca. 2,5 cm Durchmesser formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und leicht flach drücken

  • 10 Minuten backen, danach noch heiß mit Puderzucker oder zu Staubzucker gemahlenem Erythrit oder Xylit bestäuben

  • Auf einem Gitter auskühlen lassen


Bon Appétit!



Sonntag, 7. März 2021

Schokoladenkekse (glutenfrei, low-carb, keto tauglich)

Schokoladenkekse (glutenfrei, low-carb und potentiell keto)

Schokoladenkekse gehen immer, und dazu muß man nicht viel sagen. Diese hier sind glutenfrei, low-carb und keto-tauglich, wenn man sehr dunkle oder zuckerfreie Schokolade und Xylit oder Erythrit oder eine Mischung aus beidem verwendet, sie erfordern keine teuren exotischen Zutaten und schmecken fantastisch.

Ich kann wärmstens empfehlen, die Vanille-Eiweiß-Option zu wählen, damit schmecken die Plätzchen einfach besonders gut, aber die Variante mit nur den gemahlenen Mandeln funktioniert auch. Wenn man kein teilentöltes Mandelmehl hat, geht auch Kokosmehl, dann allerdings besser nur 30 g, da Kokosmehl noch mehr Flüssigkeit bindet als Mandelmehl.


Zutaten für ca. 47 Plätzchen:

  • 50 g Kakaonibs

  • 50 g sehr dunkle Schokolade (70-85%), eventuell mit Xylit gesüßte Schokolade

  • 50 g geröstete gehackte Haselnüsse

  • 50 g gemahlener Leinsamen

  • 40 g Mandelmehl (teilentölt)

  • 90 g gemahlene Mandeln oder 40 g gemahlene Mandeln und 50 g zuckerfreies Vanille-Eiweißpulver

  • 1 TL Vanille-Extrakt (wenn kein Vanille-Eiweißpulver verwendet wird)

  • 40 g Xylit oder Erythrit (oder eine Mischung aus beidem oder einfach Zucker)

  • 1 TL Backpulver

  • 100 g Butter, kalt

  • 1 Ei (L)

  • gehackte Nüsse zum Bestreuen (ca. 2 EL)


Zubereitung:

  • Schokolade hacken und mit den Kakaonibs in der Küchenmaschine weitgehend pulverisieren, gehackte Nüsse dazu und noch etwas mehr pulverisieren (muß nicht alles fein gemahlen sein) - nicht zu lange, sonst bekommt man eine Paste!

  • Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen, kalte Butter in Würfelchen oder Flöckchen dazugeben und mit einer Gabel einarbeiten, bis man eine grobe Krümelmasse erhält.

  • Ei dazu und rasch verkneten.

  • Teigkugel formen, etwas flach drücken und in Klarsichtfolie gewickelt ca. 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

  • Ofen auf 160°C Umluft (oder 170°C Ober-Unterhitze) vorheizen.

  • Teigkugeln mit ca. 3 cm Durchmesser formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit dem Daumen eine kleine Kule in jede Kugel drücken. Gehackte Nüsse in die Kule streuen und leicht andrücken.

  • Bei 160°C Umluft ca. 8-9 Minuten backen. Auf dem Blech kurz fest werden lassen, dann auf einem Gitterrost komplett auskühlen.



Bon Appétit!

Sonntag, 21. Februar 2021

Vanille-Haselnußplätzchen (glutenfrei, keto)


Vanille-Haselnußplätzchen (glutenfrei, keto)

Diese zart schmelzenden Plätzchen sind an Vanillekipferl angelehnt. Sie eignen sich wunderbar zur Verwertung von Eigelb, das bei der Herstellung von Eiweißgebäck übrig geblieben ist. Man kann sie allerdings auch statt mit 2 Eigelben mit einem ganzen Ei machen. Sie werden dann nur nicht ganz so zart schmelzend.

Anstelle des Vanille-Eiweißpulvers kann man auch einfach 50 g zusätzliches Mandelmehl verwenden und einen Teelöffel Vanille-Extrakt oder ein paar Umdrehungen aus der Vanillemühle.



Zutaten für ca. 40 Plätzchen:

  • 100 g teilentöltes helles Mandelmehl

  • 50 g Vanille-Eiweißpulver (oder weitere 50 g teilentöltes helles Mandelmehl plus 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote)

  • 75 g gemahlene geröstete Haselnüsse

  • 120 g weiche Butter

  • jeweils 20 g Xylit und Erythrit (oder, wenn kein gesüßtes Vanille-Eiweißpulver verwendet wird, jeweils 40 g)

  • 2 Eigelbe (M) oder 1 ganzes Ei (M)

  • 1/2 TL Backpulver

  • geröstete ganze oder gehackte Haselnüsse zum Verzieren

  • Puderzucker bzw. zu Staubzucker gemahlenes Erythrit (Puderxucker)


Zubereitung:

  • Mandelmehl, gemahlene Nüsse, Eiweißpulver und Backpulver vermischen.

  • Butter mit Xylit und Erythrit schaumig schlagen.

  • Eigelbe einzeln unterschlagen (bzw. das ganze Ei).

  • Trockene Zutaten zugeben und rasch unterkneten.

  • Teig zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln, etwas platt drücken und für ca. 30-50 Minuten in den Kühlschrank legen.

  • Ofen auf 160°C Umluft oder 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.

  • Gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen, Teigkugeln mit ca. 2,5 cm Durchmesser rollen, aufs Blech legen und leicht plätten.

  • Eine Haselnuß oder etwas von den gehackten Nüssen auf jedes Plätzchen drücken.

  • 10-12 Minuten backen, dann aus dem Ofen nehmen und noch heiß direkt mit dem Staubzucker oder Puderxucker bestäuben. Kurz abkühlen lassen und auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.

Bon Appétit!



Samstag, 26. Dezember 2020

Haselnußmakronen (glutenfrei, zuckerfrei, keto tauglich)



Haselnußmakronen (glutenfrei, zuckerfrei, keto tauglich)


Der Weihnachtsklassiker, von Natur aus glutenfrei, und hier nun auch zuckerfrei.

Da ich keto-taugliche Vanillekipferl gebacken hatte, die zwei Eigelbe erforderten, hatte ich zwei Eiweiß übrig, und ich war zu faul, mir die Mühe mit Zimtsternen zu machen. Also wurden es schnelle simple Makronen.

Das Geheimnis von Makronen, die außen knusprig und innen weich sind, besteht darin, daß man das Eiweiß nicht komplett steif schlagen darf. Es darf keine steifen Spitzen bilden, sondern kurz davor muß man aufhören zu schlagen und die gemahlenen Nüsse oder Kokosraspeln vorsichtig unterheben.



Zutaten für 28 Makronen:

  • 2 Eiweiß

  • 100 g Puderzucker (oder zu Staub vermahlenes Erythrit, Xylit oder, wie in meinem Fall, zu Staub zermahlenes Sukrin Gold)

  • 180 g gemahlene geröstete Haselnüsse


Zubereitung:

  • Ofen auf 140°C Umluft oder 160°C Ober-Unterhitze vorheizen.

  • Eiweiß cremig schlagen, dann den Zucker unterschlagen, bis eine glänzende Masse entsteht, die keine steifen Spitzen bildet, sondern sich nur cremig hochziehen läßt.

  • Gemahlene Nüsse mit einem Spatel vorsichtig unterheben, ohne zu viel Luft in die Masse zu schlagen.

  • Mit zwei Teelöffeln Häufchen auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech oder auf vorbereitete Oblaten setzen und dann ca. 20 Minuten backen.


Bon Appétit!

Dienstag, 20. Oktober 2020

Keto Keksrollen (glutenfrei, zuckerfrei)


Keto Keksrollen (glutenfrei, zuckerfrei)

Eine neue Welle des Wahnsinns scheint auf uns zu zu rollen (Hefe und das billige Toilettenpapier bei Lidl waren heute mittag alle, bei den Nudeln zeichnete sich auch schon ein großes Loch ab).

Bevor ich mich jetzt darüber aufrege, daß Fehler anscheinend dazu da sind, sie wiederzuerkennen, wenn man sie noch einmal macht, rolle ich lieber gegen die Welle des Wahnsinns an und mache Keksrollen.

Ketofreundliche Keksrollen, um präzise zu sein, also nicht nur low-carb, ohne Zucker und glutenfrei, sondern definitiv für eine ketogene Ernährung geeignet.

Ideal ist es, entweder mit Xylit gesüßte Schokolade zu verwenden, oder 90-95%ige Bitterschokolade, die aber nicht jedermanns Sache ist. Wenn man 85%ige Bitterschokolade verwendet, sind die Kekse auch noch okay, aber eben doch etwas höher in Kohlenhydraten. Man kann natürlich auch einfach Kakaonibs verwenden, die mittlerweile nichts besonders Exotisches mehr sind und in vielen Super- und Drogeriemärkten zu finden sind. Das löst dann auch das Problem mit den Haustieren, die man mit Xylit umbringen könnte...

Die Rollen kann man gut am Abend machen, um dann am nächsten Morgen die Plätzchen zu schneiden und zu backen.



Zutaten für 54 Plätzchen:

  • 100 g gemahlene Mandeln

  • 50 g vollfettes Sojamehl (ich verwende das geröstete von SOBO)

  • 50 g entöltes Mandelmehl

  • 40 g Kokosmehl

  • 80 g Erythrit (oder eine Mischung aus Xylit und Erythrit)

  • 1 TL Backpulver

  • 125 g Butter, weich

  • 1 Ei

  • Vanille nach Geschmack

  • 100 g gehackte Schokolade, mindestens 85% oder mit Xylit gesüßt, oder Kakaonibs nach Geschmack

Zubereitung:

  • Die trockenen Zutaten gut mischen und mit der Butter verkneten, das Ei dazugeben und rasch zu einem glatten Teig verarbeiten.

  • Zwei Rollen mit ca. 5,5 cm Durchmesser formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank legen, bis sie richtig fest sind. Am besten über Nacht. Für Eilige tut es eine Stunde im Gefrierfach vermutlich auch.

  • Zum Backen den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen (180°C Ober-Unterhitze).

  • Keksrollen in ca. 7 mm dicke Scheiben schneiden und 12-15 Minuten backen. Je länger die Backzeit, desto knuspriger werden die Plätzchen.

Bon Appetit!

Sonntag, 5. April 2020

Glutenfreie Tahiniplätzchen


Glutenfreie Tahiniplätzchen

Analog zu den Erdnußbutter-Plätzchen habe ich auch gleich das Sesam-Plätzchen Rezept von Dee ausprobiert, das sie mir gleichzeitig mit dem Rezept für Peanut Butter Cookies geliefert hat: https://www.recipezazz.com/recipe/sesame-stars-14724

Statt Erdnußbutter wird Tahini verwendet. Im Originalrezept handelt es sich um Ausstechplätzchen, aber das habe ich mir erspart und statt dessen die Cookies in der gleichen Weise geformt wie die Erdnußbutter-Plätzchen. Kugeln rollen und mit der Gabel plätten. Der einzige Unterschied besteht darin, daß ich diese Plätzchen hier etwas mehr geplättet habe.
Im nachhinein ging mir auf, daß man die Bällchen auch einfach in Sesam hätte wälzen können, statt die flachgedrückten Plätzchen zu bestreuen. Nächstes Mal werde ich genau das tun.



Zutaten:
  • 80 g weiche Butter
  • 1/3 cup (80 ml) Tahini
  • 1/3 cup (80 ml) brauner Roh-Rohrzucker oder Sukrin Gold
  • 1 EL weißer Zucker oder Xylit
  • 1 Ei Größe L
  • 1/2 TL Vanillepulver oder 1 TL Vanilleextrakt
  • 1/3 cup (80 ml) Sorghummehl
  • 1/4 cup (60 ml) weißes Reismehl
  • 1/4 cup (60 ml) Tapiokastärke
  • 1/2 cup (125 ml) Kartoffelstärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • Sesamsamen, mehrere EL, wer mag, kann sie vorher in der Pfanne antoasten

Zubereitung:
  • Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.
  • Butter, Zucker und Tahini cremig schlagen, Ei und Vanille zugeben.
  • Die Mehle mit dem Backpulver zusammensieben und unter die Tahini-Masse ziehen.
  • Alles gut verkneten.
  • Ca. walnußgroße Kugeln formen, in den Sesamsamen wälzen und auf dem Backblech flachdrücken (ca. 5 mm).
  • 12-15 Minuten backen, ein paar Minuten fest werden lassen und dann auf einem Gitterrost komplett auskühlen lassen.

Bon Appétit!

Donnerstag, 26. März 2020

Glutenfreie Erdnußbutter-Cookies


Glutenfreie Erdnußbutter-Cookies

Zu Beginn meiner glutenfreien Karriere fand ich auf einer amerikanischen Rezeptseite das Rezept für mehlfreie Erdnußbutter-Cookies und war begeistert. Erdnußbutter, Zucker, Ei, fertig.
Probierte ich sofort aus, und das Ergebnis war eine seltsame gummiartige Masse, die durch kein Backen der Welt zu einem vernünftigen Plätzchen wurde.
Irgendwann erfaßte ich dann den Grund für dieses klägliche Scheitern: Ich benutze reines Erdnuß-Mus, also einfach nur zu Mus gemahlene Erdnüsse ohne jegliche Zusätze. Das Zeug, bei dem sich irgendwann oben das Öl absetzt, wenn man es länger stehen läßt.
Nachdem ich es mit verschiedenen anderen Rezepten versucht hatte, die auch allesamt nicht funktionierten, stieß ich bei einem auf den ausdrücklichen Hinweis, daß es nicht mit dem Zeug funktioniert, bei dem sich oben das Öl absetzt.
Na gut.
Da ich mich aber so leicht nicht abschrecken lasse und Aufgeben keine Option ist, fragte ich meine amerikanischen Koch-Freunde um Hilfe. Und tatsächlich wußte jemand Rat und gab mir den Link zu einem Rezept, von dem sie sagte, es stamme aus der Zeit, bevor es die neumodische Peanutbutter gab.
Natürlich ist es kein mehlfreies Rezept, aber das normale Mehl ist in Plätzchen ja nun nicht so schwierig durch glutenfreies zu ersetzen wie in Brot.
Und tatsächlich - die Plätzchen wurden einfach absolut fabelhaft!
Wie immer habe ich die Zuckermenge halbiert, weil es mir sonst zu süß wäre. Wer also normal süße Plätzchen möchte, muß einfach die Zuckermenge verdoppeln.
Das Originalrezept findet sich hier: https://www.recipezazz.com/recipes/search/?wordsSearchType=all&search=15055&searchByMember=&searchMemberId=&category=&ingredientSearch%5B0%5D=&notIngredientSearch%5B0%5D=

Ich verlinke es nicht, sondern poste die Url, weil ich keine Verantwortung für den Datenschutz übernehmen kann. Wer also auf diese Seite geht, tut es auf eigene Gefahr.

Außerdem habe ich die Menge des Originalrezeptes halbiert, weil ich keine so enorme Menge an Keksen haben wollte.



Zutaten für 40 Plätzchen:

  • 1/4 cup (65 ml) Zucker (ich habe Xylit verwendet)
  • 1/4 cup (65 ml) brauner Zucker (ich habe Sukrin gold verwendet)
  • 125 g weiche Butter
  • 1/2 cup (125 ml) naturbelassenes Erdnußmus ohne Zusätze
  • 1 großes Ei
  • 1/2 cup (125 ml) Sorghum Mehl
  • 1/2 cup (125 ml) weißes Reismehl
  • 3/8 cup (95 ml) Kartoffelstärke
  • 1 EL (5 ml) Tapiokastärke (oder die Tapiokastärke weglassen und statt dessen 1/2 cup Kartoffelstärke)
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Vanille

Zubereitung:
  • Mehle und Stärken mit dem Backpulver mischen.
  • Butter und Zucker cremig schlagen, Erdnußmus und Ei hinzufügen, gut verrühren.
  • Vanille hinzufügen, dann die Mehlmischung hineinsieben.
  • Alles gut verkneten.
  • Ofen auf 160°C Umluft vorheizen und Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Walnußgroße Teigkugeln mit ausreichend Abstand auf das Blech setzen und dann mit einer Gabel je einmal kreuz und quer flachdrücken, so daß ein Kreuzmuster entsteht.
  • Ca. 13 Minuten backen, etwas abkühlen lassen und dann vorsichtig auf ein Gitter setzen, um sie komplett auskühlen zu lassen. Die Plätzchen sind bröckelig, aber schmecken traumhaft gut!


Bon Appétit!

Montag, 10. Juni 2019

Resteverwertung - Süß-Salzige Glutenfreie Kekse



Resteverwertung - Glutenfreie "Alles-Drin"-Kekse

Jeder, der regelmäßig kocht oder bäckt, kennt das Thema: Man probiert Rezepte aus, für die man eine definierte Menge von irgendetwas braucht; die Packungen, die man kauft, enthalten aber mindestens 50 Gramm mehr als man braucht, man stopft die Packung mit dem Rest in den Küchenschrank mit der gedanklichen Notiz, irgendwann einmal Verwendung dafür zu finden, und geht zur Tagesordnung über.
Die gedankliche Notiz wandert in die Ablage irgendwo in den Tiefen des Unterbewußtseins, und wenn einem dann Wochen oder Monate später beim Öffnen des Küchenschranks hundert Tüten und Schachteln mit Resten von obskuren Zutaten entgegenkommen, fragt man sich entgeistert, wie das passieren konnte. Und wozu zum Teufel hat man eigentlich jemals schokolierte Chiasamen gebraucht??
Okay, die schokolierten Chiasamen waren ein Scherz, sowas würde ich nicht kaufen. Glaube ich zumindest.
Was mir entgegenquoll, waren angefangene Tüten mit blanchierten Mandeln, Walnußhälften, gerösteten und gesalzenen Macadamianüssen, Tamari-Sojabohnen, ein paar vergessene Rosinen und steinharte Goji-Beeren.
Letztere hatte ich ja unbedingt einmal probieren müssen, Superfood und so, um dann festzustellen, daß ich mit simplen Rosinen oder Cranberries vollkommen zufrieden bin.
Jedenfalls stapelte sich das alles auf der Arbeitsplatte, und in einem Flash (eigentlich wollte ich gerade keine Kekse backen) wußte ich plötzlich ganz genau, wie ich das alles verarbeiten würde.
Also nutzte ich den etwas ungebetenen Flow, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Keksbestände auffüllen und Reste verarbeiten, bevor sie Junge bekommen und anfangen, in den Tüten herumzuflattern.
Solche Rezepte haben bei mir die Eigenschaft, besser zu werden als solche, über denen ich lange gebrütet habe.
Leider kann ich mich hinterher in der Regel nicht daran erinnern, was genau ich eigentlich gemacht habe, vor allem, wie viel wovon ich verwendet habe. Dieses Mal war ich so schlau, alles abzuwiegen und sofort jeden Schritt schriftlich festzuhalten.
Und somit habe ich ein reproduzierbares Ergebnis.
Das Beste ist, daß das Rezept sehr flexibel ist. Abgesehen von den Zutaten für den Grundteig kann man alles verarbeiten, was einem in die Quere kommt und was man für kombinierbar hält. Wir mögen die Kombination von Süß und Salzig, daher war es kein Problem, gesalzene Macadamias und Tamari-Sojabohnen mit Rosinen und Schokochips zu kombinieren. Wer das noch nie probiert hat, dem kann ich nur raten, es zu versuchen. Die Kekse haben echtes Suchtpotential.
Okay, die Flexibilität ist das Zweitbeste. Das Beste ist, daß sie extrem lecker sind.



Zutaten für ca. 44 Kekse:
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 50 g gemahlene Walnüsse
  • 100 g Haferflocken
  • 50 g Tapiocastärke (oder Kartoffel- oder Maisstärke)
  • 25 g Kokosmehl
  • 50 g Xylit + 25 g Erythrit oder 75 g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 50 g Butter
  • 1 gehäufter EL Schmand (Joghurt geht vielleicht auch)
  • 1 Ei
  • ca. 90 g gehackte gesalzene, geröstete Macadamianüsse
  • je 1 gute Handvoll Rosinen, Goji-Beeren, Tamari-Sojakerne und dunkle Schokochips
  • Alternativen sind geröstete, gesalzene Pistazienkerne oder Erdnüsse, Cranberries, Aroniabeeren, kandierter Ingwer usw.

Zubereitung:
  • Alle trockenen Zutaten gut mischen, mit der kalten Butter verkneten, dann Schmand und Ei dazu und zu einem klebrigen Teig kneten
  • Backofen auf 160°C Umluft vorheizen
  • Zwei Backbleche mit Backpapier oder Silikonmatten auslegen
  • Der Teig ist klebrig und krümelig zugleich, aber wenn man eine walnußgroße Menge zusammenknetet, kann man sie auf dem Blech etwas flach drücken, ohne daß alles wieder zu Krümeln zerfällt. Die Kekse gehen nicht auseinander beim Backen, daher sollte man sie auf ca. 1,5-2 cm Dicke plätten. Allerdings kann man sie auch dicht nebeneinander auf das Bech setzen.
  • Ich habe zuerst den gesamten Teig verarbeitet und beide Bleche dann gleichzeitig in den Ofen geschoben, bei Umluft geht das ja.
  • Ca. 12-15 Minuten backen (bei mir ca. 14 Minuten)
  • Auf dem Blech noch 10-15 Minuten auskühlen lassen und dann auf einem Gitter vollständig erkalten lassen


Bon Appétit!

Dienstag, 26. März 2019

Gesunde Pistazien-Hafer-Cookies, vegan, gluten- und zuckerfrei



Gesunde Pistazien-Hafer-Cookies, vegan, gluten- und zuckerfrei

Im Moment brauche ich Kekse. Also, man braucht natürlich immer Kekse, aber im Moment brauche ich viele.
Ich gehöre zu den sogenannten Streß-Essern. Je mehr Streß, durch desto mehr Energie brenne ich mich hindurch. Buchstäblich - Streß scheint mich in eine Art unheimlichen Hulk zu verwandeln, jedenfalls was den Energieverbrauch betrifft.

Daß ich gerade auf dem Pistazien-Trip bin, liegt aber nicht daran, daß ich irgendwelche Hulk-Analogien schaffen will, sondern daran, daß ich hinten im Schrank mehrere Tütchen gemahlene, gehackte und ganze Pistazien gefunden habe, ein Hamsterkauf von vor drei Jahren nach Ostern, als die übrig gebliebenen Oster-Backzutaten im Angebot waren.
Die waren in Vergessenheit geraten und müssen jetzt dringend weg, bevor sie ranzig werden.
Deswegen das ganze Grün in meinen Keksen.



Es versteht sich von selbst, daß die Kekse einigermaßen gesund sein sollten, denn auch wenn ich große Mengen an Energie in mich hinein schaufele, werde ich mich nicht zur Junk-Food-Deponie umfunktionieren. Dadurch wird man nicht fitter und nicht streßresistenter.
Ach ja - aus Streß zu essen ist eine ganz blöde Idee, wenn man die zusätzliche Energie nicht verbrennt. Wollte ich nur gesagt haben, damit sich hinterher keiner beschwert ...



Die Pistazien-Hafer-Plätzchen basieren auf dem simplen Rezept für schnelle gesunde Chocolate-Chip-Cookies.

Zutaten für 30 Plätzchen:
  • 115 g Hafermehl
  • 35 g gemahlene Pistazien
  • 35 g gehackte Pistazien
  • 3 EL Zucker bzw. Xylit und / oder Erythrit
  • 1/4 TL Kardamom
  • 1 TL Backpulver
  • 2 1/2 EL Kokosöl, nicht flüssig
  • ca. 60 ml (4 EL) Kokosmilch
  • 1 Handvoll Schokodrops

Zubereitung:
  • Ofen auf 190°C Ober-Unterhitze vorheizen
  • Alle trockenen Zutaten bis auf die Schokodrops mischen
  • Das Kokosfett hineinkneten, bis Krümel entstehen
  • Die Kokosmilch hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten
  • Schokodrops hineinkneten
  • 30 Plätzchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
  • Ca. 7-8 Minuten backen
  • Noch mindestens 10 Minuten auf dem Blech fest werden lassen, wenn man sie aus dem Ofen geholt hat

Bon Appétit!

Samstag, 23. März 2019

Gesunde schnelle Schoko-Chip-Cookies (vegan, gluten- und zuckerfrei)



Gesunde schnelle Schoko-Chip-Cookies (vegan, gluten-, und zuckerfrei)

Du brauchst Schoko-Cookies, jetzt, sofort, und es macht nichts, wenn sie gesund sind, solange sie gut schmecken?
OK, hier mein Rezept für 24 zartschmelzende, glutenfreie Chocolate Chips Cookies. Wenn man vegane Schokolade verwendet, sind sie sogar vegan.
Ich kombiniere inzwischen meistens Xylit und Erythrit, weil das die Backeigenschaften verbessert. Erythrit verwende ich deswegen, weil die Süßkraft nicht so groß ist, das heißt, man hat mehr Masse, ohne aber die Süße der gleichen Menge Zucker. Wer es gern süß mag, kann auch den gesamten Zucker durch Xylit ersetzen.

Da nicht nur die Herstellung schnell geht, sondern auch die anschließende Vernichtung, ist es nicht mehr zu einem ausführlichen Foto-Shooting gekommen, und ich kann nur die Schnappschüsse der frisch aus dem Ofen gezogenen Plätzchen präsentieren.



Zutaten:
  • 100 g Hafermehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Erythrit + 1 EL Xylit oder 3 EL Zucker
  • 3/4 TL Backpulver
  • 1/4 TL Vanille
  • 2 1/2 EL Kokosöl, nicht geschmolzen
  • 3 EL (45 ml) Kokosmilch (oder andere Milch)
  • 1-2 Handvoll Schokochips (ich verwende mit Xylit gesüßte Schokochips)

Zubereitung:
  • Ofen auf 190°C Ober-Unterhitze vorheizen
  • Trockene Zutaten bis auf Schokochips mischen
  • Kokosfett hineinkneten, bis man grobe Krümel bzw. kleine Streusel hat
  • Milch hinzugeben und zu glattem Teig verkneten
  • Schokochips hineinkneten
  • 24 Plätzchen formen und 7-8 Minuten backen
  • Auf dem Blech mindestens 10 Minuten auskühlen und fest werden lassen

Bon Appétit!

Sonntag, 10. März 2019

Lavendel-Pistazien-Plätzchen mit Dunkler Schokolade (gluten- und getreidefrei)



Lavendel-Pistazien-Plätzchen mit Dunkler Schokolade

Im vergangenen Herbst habe ich meinen Garten platt gemacht; eine unselige, aber notwendige Aktion, weil die drei oder vier Thymianpflanzen, die ich vor achtzehn Jahren mal gesetzt hatte, fast das komplette Grundstück gekapert haben. Sowohl den Rasen als auch die Beete. Ich weiß nicht, wieso, denn bereits zwei Leute aus der Umgebung haben mir vorgejammert, daß Thymian bei ihnen überhaupt nicht gedeiht. Vielleicht, weil die Konkurrenz in meinem Garten so groß war.
Verbündet mit dem Thymian war übrigens der Ackerschachtelhalm, auch Zinnkraut genannt.
Alles in allem ist das passiert, weil ich jahrelang nicht mehr dazu gekommen bin, regelmäßig das Unkraut herauszureißen und den Boden aufzulockern. Was die Sache an sich nicht besser macht, und deswegen sind nun alle Anlagen platt - die gesamte Bepflanzung einschließlich Lavendel ist der Rodung zum Opfer gefallen, und das einzige, was mich tröstet, ist, daß ich bereits den genauen Plan im Kopf habe, wie die neue Bepflanzung aussehen wird. Im Prinzip wie die frühere, nur ohne Thymian.
In ein paar regen- und sturmfreien Intervallen habe ich schon angefangen, aber da der Garten wirklich, wirklich groß ist, war das erstmal nur ein Tropfen auf den heißen Stein, und der Großteil des Areals sieht noch immer ziemlich deprimierend aus.
Um mich zu trösten, habe ich ein paar der letzten getrockenten Lavendelblüten hervorgeholt und daraus aromatische Plätzchen gebacken, die nun wie eine Vorahnung der neu erstrahlenden Gartenpracht den Raum mit zartem Lavendelduft füllen.
Soweit der romantische Moment.
Von der praktischen Seite aus handelt es sich um komplett getreidefreie Plätzchen, also von Natur aus glutenfrei, wenn man darauf achtet, daß die dunkle Schokolade ebenfalls glutenfrei ist.
Zuckerfrei sind sie auch, weil ich Xylit verwendet habe, abgesehen natürlich von dem Zucker in der Schokolade. Bei 85%iger Schokolade ist das allerdings nicht allzu viel.



Das Rezept ergibt ca. 60-64 Plätzchen mit ca. 5 cm Durchmesser.

Zutaten:
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Tapiokastärke (vermutlich geht auch Kartoffel- oder Maisstärke)
  • 40 g Kokosmehl
  • 1 TL Xanthan oder Johannisbrotkernmehl
  • 35 g gehackte Pistazien
  • 80 g Zucker oder Xylit
  • 1 TL Backpulver
    1-2 EL getrocknete Lavendelblüten
  • 125 g Butter, weich
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • 125 fein gehackte Bitterschokolade (mindestens 70%, besser 85%)

Zubereitung:
  • Die trockenen Zutaten bis auf die gehackte Schokolade in einer Schüssel mischen und die weiche Butter hineinkneten.
  • Das Ei verquirlen und mit der gehackten Schokolade dazugeben.
  • Alles gut verkneten und zu zwei Rollen mit ca. 5 cm Durchmesser formen.
  • In Klarsichtfolie packen und mehrere Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen. Eine Stunde im Gefrierfach funktioniert vermutlich auch, wenn man nicht mehrere Stunden warten kann oder will.
  • Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.
  • Die Rollen in Scheiben von ca. 5-7 mm Dicke schneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 160°C Umluft 10-12 Minuten backen.
  • Die Plätzchen auf dem Blech fest werden und dann auf einem Gitterrost komplett auskühlen lassen.

Bon Appetit!

Samstag, 15. September 2018

Glutenfreie Müsli-Kekse



Glutenfreie Müsli-Kekse

Liebes Tagebuch, heute habe ich es drei Monate nach Ablauf des MHD endlich geschafft, das Müsli zu verarbeiten, das seit Anfang des Jahres in meinem Küchenschrank vor sich hin gammelte.
Nein, ich führe kein Tagebuch, aber so hätte mein heutiger Eintrag ausgesehen, wenn ich eins führen würde.
Obwohl natürlich ein Blog ja so etwas wie ein Online-Tagebuch ist.
Und nein, mein Küchenschrank ist kein Biotop für Mehlmotten und auch keine Zuchtstation für seltene Schimmelpilze.
Anfang des Jahres bekam ich ein Müsli, über das ich mich sehr gefreut habe, weil ich mich immer sehr freue, wenn man mir etwas schenkt. Leider ist ein Müsli bei mir in den völlig falschen Händen, denn ich esse praktisch nie welches. Manchmal habe ich plötzlich morgens Lust auf etwas Frisches, also Joghurt mit Himbeeren und ein paar Haferflocken und Nüssen und Samen, aber das kommt selten vor, und dafür verwende ich keine fertige Müslimischung.
Mein Erstkontakt zu Müsli war auch nicht so glücklich, und der zweite Kontakt als Teenager Mitte der 80er auch nicht. Eingeweichte Körner als Basis für ein Frühstücksmüsli. Mir leuchtete ein, daß das bestimmt gesund sein mußte, aber es war halt eben nicht eßbar. Jedenfalls nicht für mich.
Dann fand ich Barbara Rüttings Kochbuch, in dem sie ihr selbst entworfenes Müsli vorstellt, und ich unternahm den nächsten Versuch. Die Zusammensetzung des Müslis leuchtete mir nämlich auch ein (wie die eingeweichten Körner), und so lief ich mir bestimmt drei Wochen lang in Freiburg die Hacken ab, um alle Zutaten zusammenzusuchen. Außerdem ging mein ganzes Taschengeld dabei drauf, weil die Zutaten ziemlich teuer waren. Aber da mir ständig schlecht vom Essen war und ich überzeugt war, daß ich mich nur gesund genug ernähren müsse, um mich gut zu fühlen, war es mir das wert.
Ich kaufte also Hirseflocken, Vollkornhaferflocken, Weizenkeime, Weizenkleie, Feigen, gemischte Nüsse, Sesam und Molat. Letzteres war vermutlich mit dafür verantwortlich, daß ich das Müsli eßbar fand, weil es den mehligen Geschmack der Flocken aufwertete und den Milchgeschmack der Milch übertünchte. Ich hasse Milch, schon immer, außer in Cappuccino oder in Form von Kakao, Bananenmilch oder Käse.
Jedenfalls war mir von dem Müsli nicht weniger schlecht als von allem anderen auch, aber ich empfand die Gewißheit, gesund zu leben. Bis mich nach ungefähr einer Woche die Lust verließ und das Thema Müsli für die nächsten zehn Jahre weitgehend wieder in der Versenkung verschwand.
Nachdem ich eine Weile der Ansicht war, daß Müsli in jeglicher Form eine blöde Idee ist, bin ich mittlerweile zu dem Schluß gekommen, daß es insgesamt bei der Ernährung auf das Gesamtbild ankommt. Für manche Leute ist Müsli ein perfektes Frühstück, für manche ist Getreide generell nicht ideal, und in jedem Fall kommt es darauf an, woraus ein Müsli besteht. Das, was die Industrie als gesunde Art Getreide zu frühstücken bewirbt, fällt meistens eher in die Kategorie Junk-Food. Zucker, Aromen, Zusatzstoffe, hoch verarbeitetes Getreide - alles, was kein Mensch braucht.
Die Mischung, die ich jetzt zu Keksen verwurstet habe, ist okay, und wahrscheinlich schmeckt sie dem Kenner und Liebhaber auch. Nur eben mir nicht. Und deswegen endete sie als leckere Kekse, die auch den nicht-glutenfreien Testesser überzeugten.
Übrigens ist das Müsli "RubinMorgen" von Alnavit (das ist keine Werbung). Vielleicht funktioniert das Rezept nicht so gut mit einer Mischung, die viele Cornflakes enthält. Und mit einer Low-Carb-Mischung vielleicht auch nicht.



Zutaten für 62 kleine Plätzchen:
  • 300 g Müslimischung
  • 50 g Kartoffelstärke
  • 1/2 TL Xanthan
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • 1 TL Backpulver
  • 120 g Butter, Raumtemperatur
  • 1 Ei, Raumtemperatur
  • 60 g Roh-Rohrzucker (ich habe 30 g Sukrin Gold und 30 g Xylit verwendet)
  • ca. 1/2 Tasse Schokodrops

Zubereitung:
  • Ofen auf 160°C Umluft vorheizen
  • Die Hälfte der Müslimischung pulverisieren
  • Butter und Zucker schaumig schlagen, Ei zugeben, gut verrühren
  • Pulverisiertes und nicht pulverisiertes Müsli, Kartoffelstärke, Xanthan, Vanille und Backpulver mischen und in die Butter-Zucker-Ei-Mischung geben, gut vermischen
  • Schokodrops hinzufügen
  • Mit einem Teelöffel oder einem Mini-Eisportionierer (Melonenballabstecher) kleine Häufchen aufs Backblech (mit Backpapier ausgelegt) setzen (man kann die Plätzchen natürlich auch größer machen), etwas plätten
  • Bei 160°C Umluft 15 Minuten backen
  • Zehn Minuten auf dem Blech ruhen und dann auf einem Gitterrost komplett auskühlen lassen

Bon Appetit!