Samstag, 26. Dezember 2020

Haselnußmakronen (glutenfrei, zuckerfrei, keto tauglich)



Haselnußmakronen (glutenfrei, zuckerfrei, keto tauglich)


Der Weihnachtsklassiker, von Natur aus glutenfrei, und hier nun auch zuckerfrei.

Da ich keto-taugliche Vanillekipferl gebacken hatte, die zwei Eigelbe erforderten, hatte ich zwei Eiweiß übrig, und ich war zu faul, mir die Mühe mit Zimtsternen zu machen. Also wurden es schnelle simple Makronen.

Das Geheimnis von Makronen, die außen knusprig und innen weich sind, besteht darin, daß man das Eiweiß nicht komplett steif schlagen darf. Es darf keine steifen Spitzen bilden, sondern kurz davor muß man aufhören zu schlagen und die gemahlenen Nüsse oder Kokosraspeln vorsichtig unterheben.



Zutaten für 28 Makronen:

  • 2 Eiweiß

  • 100 g Puderzucker (oder zu Staub vermahlenes Erythrit, Xylit oder, wie in meinem Fall, zu Staub zermahlenes Sukrin Gold)

  • 180 g gemahlene geröstete Haselnüsse


Zubereitung:

  • Ofen auf 140°C Umluft oder 160°C Ober-Unterhitze vorheizen.

  • Eiweiß cremig schlagen, dann den Zucker unterschlagen, bis eine glänzende Masse entsteht, die keine steifen Spitzen bildet, sondern sich nur cremig hochziehen läßt.

  • Gemahlene Nüsse mit einem Spatel vorsichtig unterheben, ohne zu viel Luft in die Masse zu schlagen.

  • Mit zwei Teelöffeln Häufchen auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech oder auf vorbereitete Oblaten setzen und dann ca. 20 Minuten backen.


Bon Appétit!

Sonntag, 13. Dezember 2020

Kürbis-Käsekuchen, glutenfrei, low-carb



Kürbis-Käsekuchen, glutenfrei, low-carb


Wie immer hatte ich eigentlich etwas ganz anderes mit dem übrig gebliebenen Kürbispüree vor, doch dann wollte ich unbedingt Käsekuchen...

Dies ist ein sehr schnelles Rezept ohne exotische Zutaten. Da wir den Kuchen mit der zuvor hergestellten Ingwer-Karamellsauce gegessen haben, die für meinen Geschmack ziemlich süß ist, habe ich im Kuchen wenig Süßung verwendet. Wer es gern süßer haben möchte, erhöht die Menge an Erythrit (oder Xylit oder Zucker nach Wahl).



Zutaten:

Boden:

  • 100 g gemahlene Mandeln

  • 2 EL geschmolzene Butter

  • 1 EL gepudertes Erythrit

  • 1/2 TL Pumpkin pie Gewürz oder Lebkuchengewürz


Füllung:

  • 225 g Kürbispüree (Butternut ist nicht ganz so low-carb, aber dafür schon ziemlich süß. Muskatkürbis wäre der mit dem niedrigsten Kohlenhydratgehalt)

  • 320 g Frischkäse

  • 4-8 EL gepudertes Erythrit (je nach dem, wie süß man es möchte)

  • 1/2 TL Zimt

  • 2 Eier


Zubereitung:

  • Ofen auf 160°C Ober-Unterhitze vorheizen.

  • Gemahlene Mandeln mit Erythrit, Gewürz und flüssiger Butter mischen, die Masse in eine Pie-Form drücken und ca. 10 Minuten backen.

  • Während der Boden etwas abkühlt, die Zutaten für die Füllung in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät cremig rühren.

  • Masse auf den Boden geben und den Kuchen 40 Minuten backen.

  • Auf Zimmertemperatur auskühlen und dann für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.



Bon Appétit!

Donnerstag, 10. Dezember 2020

Zuckerfreie Ingwer-Karamellsauce



Zuckerfreie Ingwer-Karamell-Sauce


Hier ein Rezept, um den Sirup zu verarbeiten, der beim Kandieren des Ingwers übrig geblieben ist.

Natürlich handelt es sich nicht wirklich um eine Karamellsauce, da Xylit und Erythrit nicht karamellisieren. Der Trick, um eine zuckerfreie Karamellsauce ohne komplizierte Zutaten zu zaubern, heißt gebräunte Butter, und neben Xylit ist die einzige etwas exotischere Zutat ein wenig Xanthan (Zitrusfasern gehen auch), aber das kann man auch weglassen. Es dient lediglich als Emulgator, der verhindert, daß Butter und Sahne sich irgendwann wieder voneinander trennen. Läßt man es weg, muß man die Sauce eben eventuell später noch einmal durchmixen, das tut dem guten Geschmack aber keinen Abbruch.

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber "the real thing" bekommt man nur, wenn man "the real thing" macht. Alles andere ist immer nur eine Annäherung, weil man eben andere Zutaten verwendet, die nicht exakt Weizenmehl oder Weißzucker oder was immer man ersetzen will imitieren oder ersetzen können. Sich aus anderen Zutaten "the real thing" zu stricken, ist meistens entweder aufwendig, teuer oder noch ungesünder als "the real thing" - oder schlimmstenfalls beides.

Will man das originale "real thing" eben nicht haben, weil es ungesund ist oder man es nicht verträgt, gewöhnt man sich besser daran, daß die Ersatzprodukte nun einmal ein wenig anders schmecken als man es gewohnt ist. Deswegen schmecken sie nicht weniger gut - nur eben anders gut ;-)


Zutaten für ca. 200 ml Ingwer-Karamell-Sauce:

  • Vom Kandieren übrig gebliebener Ingwersirup; wenn man diesen nicht hat, kann man einfach 2 gehäufte EL Xylit verwenden, dann hat man eine einfache "Karamell" Sauce ohne Ingweraroma

  • 25 g Butter

  • 200 ml Sahne

  • optional 1/8 TL Xanthan oder 1/4 TL Zitrusfaser


Zubereitung:

  • Butter schmelzen und aufschäumen lassen, köcheln, bis sie klar wird. Sobald sich braune Punkte bilden, Ingwersirup oder Xylit und Sahne zugeben.

  • Aufkochen und bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen.

  • 1/8 TL Xanthan oder 1/4 TL Zitrusfaser (optional) zugeben und mit dem Stabmixer einmal durchmixen.

  • In ein Schraubdeckelglas füllen, abkühlen lassen und dann verschlossen in den Kühlschrank stellen. Sollte die Sauce im Kühlschrank eindicken, kann man sie durch Erwärmen wieder verflüssigen. Meine war allerdings nach einem Tag noch perfekt flüssig.


Bon Appétit!

Montag, 30. November 2020

Kandierter Ingwer mit Xylit



Kandierter Ingwer mit Xylit


Ursprünglich ist Kandieren eine ungesunde Art, frische Früchte zu konservieren. Zum Konservieren haben wir heute Methoden, die weniger Zucker involvieren, und das Kandieren ist mehr ein Selbstzweck geworden, weil kandierte Früchte deutlich leckerer sind als Fruchtgummis mit künstlichen Aromen.

Auch wenn die süßen Früchtchen mehr gesunde Inhaltsstoffe haben als das künstliche Gummizeug, überwiegt dennoch leider die Tatsache, daß die irre Zuckermenge den gesundheitlichen Wert der wunderbaren Pflanzeninhaltsstoffe weit übersteigt.

Obwohl ich so richtig süße Sachen gar nicht mag, liebe ich schokolierten kandierten Ingwer.

Als ein bekannter Discounter letzte Woche solchen anbot, raffte ich mich endlich zu dem Experiment auf, das ich schon seit einer Ewigkeit vor mir her schiebe: Auszuprobieren, ob das Kandieren mit Xylit wirklich funktioniert, um eine etwas gesündere Variante von kandiertem Ingwer zu haben.

Und was soll ich sagen, es hat hervorragend geklappt!

Ich weiß nicht, wie sich der mit Xylit kandierte Ingwer verhält, wenn er nicht zusätzlich schokoliert wird. Also er wird irgendwann trocken, so weit, so klar. Aber wie lange er sich dann hält, kann ich nicht sagen.

Ich kann auch nicht sagen, wie lange er sich hält, wenn er schokoliert ist, denn er wird hier im Haus nicht lange genug überleben, um aussagekräftige Werte zu liefern.

Ich kann nur sagen, daß es klappt und daß er der zuckrigen gekauften Variante in nichts nachsteht. Im Gegenteil. Ich finde ihn sogar besser :-)

Der Prozeß ist etwas aufwendig, weil er sich über mehrere Tage hin zieht, aber er erfordert nicht wirklich viel Arbeit und ist auch nicht kompliziert in dem Sinne, daß man irgendetwas besonders gut können muß. Außer warten.



Zutaten für 200g Ingwer:

  • 200g frischen Ingwer (geschält)

  • 200 g Xylit

  • 300 ml Wasser


Zubereitung:

  • 1. Tag: Ingwer schälen und in ca. 0,5-1 cm dicke Stifte oder Stücke schneiden. In einem Topf komplett mit Wasser bedecken und 20-50 Minuten köcheln, je nach dem, wie alt der Ingwer ist. Er sollte am Ende des Kochvorgangs bißfest sein. Das Wasser abgießen und den Ingwer mit 300 ml frischem Wasser und 150g Xylit aufkochen und dann abkühlen lassen.

  • 2. Tag: 50 g Xylit zugeben, aufkochen und 15 Minuten schwach simmern lassen.

  • 3. + 4. Tag: Ziehen lassen

  • 5. Tag: Aufkochen und 15-30 Minuten köcheln lassen, bis der Ingwer glasig ausieht. Die Flüssigkeit wird zu einem recht dicken dunkelgelben Sirup. Anschließend den Ingwer mit einem Schaumlöffel aus dem Sirup heben und auf einem Gitter trocknen lassen.


     

  • Nach einem Tag war ein Teil der Stücke trocken, ein anderer Teil halb trocken, und ein weiterer Teil noch recht feucht. Ich habe trotzdem einfach alle Stücke schokoliert, und bis jetzt, drei Tage später, sind sie (kühl in einem verschlossenen Glas aufbewahrt) noch immer fest und trocken. Der Sirup bleibt nicht komplett flüssig, sondern das Xylit rekristallisiert zu einem Klumpen. Möchte man wieder Sirup, muß man das ganze vorsichtig erwärmen, bis das Xylit wieder schmilzt. Danach kann man den Sirup über Pfannkuchen gießen oder in Backwaren verarbeiten.


Ob es funktioniert, die Stücke in Xylit zu wälzen, solange sie noch feucht sind, kann ich nicht sagen, und wie sie sich halten, wenn man sie nicht schokoliert, ebenfalls nicht, aber ich vermute, daß sie nicht so lange haltbar sind wie mit Zucker kandierter Ingwer.

Auf jeden Fall schmecken sie absolut göttlich!

Zum Schokolieren Kuvertüre oder Bitterschokolade mit etwas Kokosöl im Wasserbad schmelzen, die Ingwerstücke hineintauchen (ich lasse sie einfach hineinfallen und fische sie dann mit einer Gabel wieder heraus) und auf Backpapier fest werden lassen. Wie man auf dem Foto sieht, habe ich sie auf dem gleichen Gitter fest werden lassen, auf dem ich den Ingwer hatte trocknen lassen. Das ist eine blöde Idee, man bekommt die Stücke dann nur sehr schlecht wieder herunter!


 

Dienstag, 10. November 2020

Low-carb Schoko-Donuts (glutenfrei, ketotauglich)


Low-Carb Schoko-Donuts, glutenfrei, ketotauglich


Nachdem die erste Version der Donuts mit Vanille-Protein so gut geklappt hat, mußte ich gleich eine Schoko-Variante ausprobieren, die sich als fast noch besser erwiesen hat.

Hier habe ich statt gemahlener Mandeln Leinsamen und Kokosmehl kombiniert, und die gesamte Mischung ist beim Backen wunderschön aufgegangen, jedoch hinterher nicht wieder zusammengefallen. Die Donuts haben ihre Form behalten, ohne dabei etwas von der herrlichen Fluffigkeit einzubüßen.



 

Zutaten für 12 Donuts:

  • 25 g gemahlener Leinsamen

  • 25 g Kokosmehl

  • 1 1/2 EL gemahlene Flohsamenschalen

  • 40 g Vanille-Eiweißpulver (oder neutrales Eiweißpulver und dann etwas mehr Süßungsmittel und eventuell Vanille)

  • 1 EL Backpulver

  • 2 EL Kakao (ungesüßt)

  • 3 EL Erythrit oder Xylit oder eine Mischung aus beidem (habe ich verwendet)

  • 2 EL Joghurt

  • 2 EL Olivenöl

  • 2 Eier, verrührt

  • 130 ml warmes Wasser

  • zuckerfreie Schokolade zum Glasieren (optional), ca. 1 Tasse dunkle Schokodrops


Zubereitung:

  • Ofen auf 220°C Ober-Unterhitze vorheizen

  • Donutblech einfetten

  • Alle trockenen Zutaten mischen

  • Joghurt, Olivenöl und warmes Wasser zugeben und mit einer Gabel energisch mischen, bis alles gut vermischt ist

  • Verrührte Eier dazu geben, weiter energisch mit der Gabel mischen, bis ein glitschiger, pastöser Teig entsteht (ja, irgendwie eklig, aber nach dem Backen ist das ganze dann fluffig)

  • Teig in einen Spritzbeutel ohne Tülle oder einen Gefrierbeutel füllen, bei dem man eine Spitze abschneidet, die Öffnung sollte einen Durchmesser von ca. 1,5 cm haben

  • Teig in die Donutmulden spritzen, mit nassen Fingern hinterher glätten

  • Bei 220°C Ober-Unterhitze ca. 20 Minuten backen ( je nach Herd vielleicht eine Minute weniger)

  • Etwas in der Form auskühlen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Gitter komplett auskühlen lassen

  • Schokolade nach Geschmack im Wasserbad schmelzen lassen und die Donuts damit glasieren



Bon Appétit!



Freitag, 6. November 2020

Low-Carb Donuts (glutenfrei, keto)



Low-Carb Donuts (glutenfrei, keto)


Fluffige Donuts mit Schokoglasur? Im Ofen gebacken? Glutenfrei und für eine ketogene Ernährung geeignet? Oh ja!

Dieses Rezept habe ich aus ungefähr zehn verschiedenen low-carb und keto Donut-Rezepten von verschiedenen deutschen und englischen Seiten gebastelt, und ich bin mit dem Ergebnis geradezu überwältigend zufrieden. Für Leute, die Erfahrung mit glutenfreier Bäckerei haben, sind hier keine exotischen Zutaten enthalten. Einzig das Eiweißpulver ist vielleicht etwas, das nicht jeder glutenfreie Haushalt im Schrank stehen hat.

Tatsächlich ist das Rezept entstanden, weil mein Lieblings-Eiweißpulver einmal nicht verfügbar war und ich ersatzweise ein anderes bestellt habe, das mir vergleichbar schien. Es sieht von der Zusammensetzung gut aus, und es duftet wirklich sehr lecker, aber als Shake ist es für mich absolut ungebießbar, vor allem die Konsistenz. Liegt sicher an mir, aber jedenfalls brauchte ich Rezepte, um das Pulver sinnvoll zu verwursten.

Da die meisten Rezepte, an denen ich mich orientiert habe, Whey Protein verwenden, mein Pulver jedoch rein pflanzlich ist, kann man vermutlich jedes beliebige (sinnvoll zusammengesetzte) Proteinpulver verwenden.

Wenn man neutrales nimmt, müßte man eben noch Vanille hinzufügen und mehr Süßung, denn mein Pulver ist mit Stevia gesüßtes Vanilleproteinpulver, und pur schmeckt es einfach absolut gruselig süß - deswegen habe ich nur zwei zusätzliche Eßlöffel Xylit / Erythrit verwendet.


Mein Donutblech ist für 12 Donuts, der Teig hat für 9 Stück gereicht.

Am besten funktioniert es, wenn man den Teig in einen Spritzbeutel ohne Tülle füllt oder in einen Gefrierbeutel, bei dem man eine Ecke ausschneidet, die Öffnung sollte ca. 1,5 cm haben. Dann kann man den ziemlich pastösen Teig in die Form spritzen.



--> Hier sind nur 8 Donuts zu sehen, weil ich Nr. 9 direkt aufgegessen habe. Mußte ja sichergehen, daß die was taugen, bevor ich mir die Mühe mache, sie zu glasieren...


Zutaten:

  • 50 g gemahlene Mandeln

  • 40 g Vanille-Proteinpulver

  • 1 EL gemahlene Flohsamenschalen

  • 1 TL Xanthan

  • 1/2 Pckg. Backpulver

  • 2 EL Erythrit oder Xylit oder eine Mischung aus beidem

  • 25 g weiche Butter

  • 2 Eier, leicht verrührt

  • 1 EL Joghurt, zimmerwarm

  • 1 EL Sahne, zimmerwarm

  • 130 ml warmes Wasser (nicht ganz heiß, sondern so, daß man noch gut die Hand reinhalten könnte)

  • ca. 1/2 Tasse (125 ml) dunkle zuckerfreie Schokochips und ca. 1/4 Tasse (60 ml) zuckerfreie Vollmilchschokochips oder sonst Schokolade nach Wunsch für die Glasur


Zubereitung:

  • Ofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen.

  • Donutblech einfetten.

  • Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel gut mischen.

  • Butter, Joghurt und Sahne auf die trockenen Zutaten geben und das warme Wasser darauf gießen. Rasch mischen und gut durchkneten (wenn man von Hand knetet, fühlt sich die Konsistenz sehr schleimig an, das muß so), dann die Eier zugeben und rasch und gründlich unterkneten. Ich habe einfach den Stabmixer genommen, das geht prima.

  • Teig in einen Spritzbeutel füllen und in die Donutformen spritzen, die Naht mit nassen Fingern glätten.

  • Ca. 20 Minuten bei 200°C Ober-Unterhitze backen (wenn sie zu braun werden, nach 15-17 Minuten den Ofen ausschalten und noch 3-5 Minuten warten, dann das Blech aus dem Ofen holen und abkühlen lassen,bis die Donuts nur noch etwas warm sind. Sie gehen im Ofen extrem auf, fallen dann aber wieder zusammen, doch das macht nichts. Die Fluffigkeit bleibt.

  • Sobald sie ausgekühlt sind, die dunkle Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und etwas über jeden Donut gießen, verstreichen und dann die Vollmilchschokolade (wenn man die verwendet, das ist total optional) schmelzen und jeweils einen dünneren Ring davon auf die dunkle Schokolade gießen und mit einem Zahnstocher marmorieren.

  • Komplett auskühlen lassen.

  • Die Donuts schmecken allerdings auch ohne Glasur schon ausgesprochen lecker :-)

     

Bon Appetit!

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Walnußmarzipan, low-carb und keto-tauglich



Walnußmarzipan - low-carb und keto-tauglich


Alle Jahre wieder zwischen September und Ende Dezember liegen bei einem großen deutschen Discounter, der in Nord und Süd aufgeteilt ist, grüne Schachteln mit Walnußmarzipan im Regal.

In den vergangenen Jahren haben wir uns hin und wieder eine solche gegönnt, doch da ich mich gerade auf dem Keto-Trip befinde und das dadurch gewonnene physische Wohlbefinden nicht einem kurzfristigen Zuckergenuß zu opfern bereit bin, mußte keto-freundlicher Ersatz her.

Dank pulverisiertem Erythrit ist das überhaupt kein Problem, und daß der Ersatz jetzt eigentlich sogar besser schmeckt als das Original, ist auch nicht schlimm.

Ich verwende für Marzipan immer Mandelblätter, die ich dann so fein wie möglich mahle. Man kann aber auch ganze blanchierte Mandeln nehmen oder bereits gemahlene Mandeln.

Wenn man 85%ige Schokolade verwendet, hat jede Praline 1,4 g Kohlenhydrate. Wenn man höherprozentige oder mit Xylit gesüßte nimmt, entsprechend weniger.

 



Zutaten für 26 Marzipanpralinen:

  • 200 g Mandelblätter oder fein gemahlene Mandeln

  • 120 g pulverisiertes Erythrit (Puderxucker)

  • 2-3 EL Rosenwasser

  • 3-5 Tropfen Bittermandelöl

  • 100 g Bitterschokolade, mindestens 85% (oder zuckerfreie Schokolade)

  • 26 Walnußhälften


Zubereitung:

  • Mandelblätter in der Küchenmaschine so fein wie möglich mahlen, ohne daß gleich Nußmus entsteht.

  • Mit dem gesiebten Puder-Erythrit, 2 EL Rosenwasser und dem Bittermandelöl verkneten. Das dauert eine Weile, aber Geduld, es wird sich irgendwann ein Marzipanteig formen. Ich habe knapp 3 EL Rosenwasser verwendet, um ihn feucht genug zu bekommen.

  • Aus dem Teig Bälle formen und platt drücken, Durchmesser ist zwischen 2,5 und 3 cm.

  • Schokolade hacken und im Wasserbad mit 1/2 TL Kokosöl schmelzen.

  • Marzipanpralinen mit einer Gabel eintauchen und auf ein Brett mit Backpapier legen, je eine Walnußhälfte auf jede Praline legen und die fertigen Pralinen ca. 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

  • In einer luftdichten Dose an einem kühlen Ort aufbewahren.


Bon Appetit!

 


 

Dienstag, 20. Oktober 2020

Keto Keksrollen (glutenfrei, zuckerfrei)


Keto Keksrollen (glutenfrei, zuckerfrei)

Eine neue Welle des Wahnsinns scheint auf uns zu zu rollen (Hefe und das billige Toilettenpapier bei Lidl waren heute mittag alle, bei den Nudeln zeichnete sich auch schon ein großes Loch ab).

Bevor ich mich jetzt darüber aufrege, daß Fehler anscheinend dazu da sind, sie wiederzuerkennen, wenn man sie noch einmal macht, rolle ich lieber gegen die Welle des Wahnsinns an und mache Keksrollen.

Ketofreundliche Keksrollen, um präzise zu sein, also nicht nur low-carb, ohne Zucker und glutenfrei, sondern definitiv für eine ketogene Ernährung geeignet.

Ideal ist es, entweder mit Xylit gesüßte Schokolade zu verwenden, oder 90-95%ige Bitterschokolade, die aber nicht jedermanns Sache ist. Wenn man 85%ige Bitterschokolade verwendet, sind die Kekse auch noch okay, aber eben doch etwas höher in Kohlenhydraten. Man kann natürlich auch einfach Kakaonibs verwenden, die mittlerweile nichts besonders Exotisches mehr sind und in vielen Super- und Drogeriemärkten zu finden sind. Das löst dann auch das Problem mit den Haustieren, die man mit Xylit umbringen könnte...

Die Rollen kann man gut am Abend machen, um dann am nächsten Morgen die Plätzchen zu schneiden und zu backen.



Zutaten für 54 Plätzchen:

  • 100 g gemahlene Mandeln

  • 50 g vollfettes Sojamehl (ich verwende das geröstete von SOBO)

  • 50 g entöltes Mandelmehl

  • 40 g Kokosmehl

  • 80 g Erythrit (oder eine Mischung aus Xylit und Erythrit)

  • 1 TL Backpulver

  • 125 g Butter, weich

  • 1 Ei

  • Vanille nach Geschmack

  • 100 g gehackte Schokolade, mindestens 85% oder mit Xylit gesüßt, oder Kakaonibs nach Geschmack

Zubereitung:

  • Die trockenen Zutaten gut mischen und mit der Butter verkneten, das Ei dazugeben und rasch zu einem glatten Teig verarbeiten.

  • Zwei Rollen mit ca. 5,5 cm Durchmesser formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank legen, bis sie richtig fest sind. Am besten über Nacht. Für Eilige tut es eine Stunde im Gefrierfach vermutlich auch.

  • Zum Backen den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen (180°C Ober-Unterhitze).

  • Keksrollen in ca. 7 mm dicke Scheiben schneiden und 12-15 Minuten backen. Je länger die Backzeit, desto knuspriger werden die Plätzchen.

Bon Appetit!

Sonntag, 24. Mai 2020

Glutenfreie Pre-Workout Double Chocolate Muffins


Pre-Workout Double Chocolate Muffins

Schokolade geht ja immer, und außerdem hat man festgestellt, daß Kakao möglicherweise einen positiven Einfluß auf die Performance von Athleten hat.
Soweit die Ausrede für einen Double Chocolate Muffin als Snack vor einem Workout.
Da ich organisatorisch nur morgens ein Workout in meinen Tag quetschen kann und sowieso am liebsten morgens Sport treibe, weil das den ganzen Tag einfach besser macht, brauche ich etwas, das schnell Energie liefert, jedoch auch nicht nach zehn Minuten schon wieder verpulvert ist wie eine Banane. Seit diese wundervollen Wechseljahre mir regelmäßiges Sodbrennen bescheren, geht auch kein Shake mehr, denn der kommt mir selbst dann beim Sport wieder hoch, wenn ich vierzig Minuten warte. Und vierzig Minuten sind sowieso zu lang, ich brauche etwas, das mir genug Energie für ein 30-40 Minuten-Workout gibt, wenn ich es zwanzig Minuten vorher esse.
Also schneller Zucker, längere Kohlenhydrate, etwas Fett und etwas Eiweiß.
Die Zutaten, die sich aus diesen Erfordernissen ergeben, sind für mich dann Datteln, Haferflocken, schwarze Bohnen, etwas Proteinpulver, etwas Fett.
Daraus kann man entweder etwas machen, das irgendwie gesund ist, aber scheußlich schmeckt. Oder man fügt Kakao für die verbesserte Performance hinzu und macht Double Chocolate Muffins.
Das Ergebnis sieht gar nicht schlecht aus. Vielleicht würden die Muffins es nicht unter die Top 10 der Kunstwerke schaffen, die mein Opa für seine Meisterprüfung als Konditor kreiert hat, aber geschmacklich sind sie so gut, daß ich sie auch zum Nachmittagskaffee essen würde. Der Testesser wollte gleich noch einen (hat er nicht bekommen, ich brauche die ja für morgens. Zum Trost habe ich noch eine Ladung konventionelle Triple Chocolate Muffins gebacken, die dann später einmal hier auftauchen werden).
Ach ja, und funktionieren tun sie auch. Mein neuer perfekter Pre-Workout Snack.



Zutaten für 12 Muffins:
  • 1 Tasse Datteln (ca. 100 g)
  • 2 Tassen Haferflocken
  • 4 EL Kakaopulver
  • 2 EL Erythrit oder Xylit
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 EL Proteinpulver (ich hatte gerade Hanf, aber es geht sicher jedes andere auch)
  • 130 g schwarze Bohnen
  • 4 EL Joghurt
  • 2 EL Olivenöl oder geschmolzenes Kokosöl
  • 2 Eier
  • 1/2 Tasse Wasser (125 ml)
  • 125 g gehackte Bitterschokolade (ich habe welche mit 85% Kakaoanteil verwendet)
Zubereitung:
  • Datteln hacken und mit 125 ml kochendem Wasser übergießen, ca. 30 Minuten stehen lassen.
  • Datteln samt Einweichwasser in einen Mixer oder Food Processor (bei mir war es der Thermomix) geben, schwarze Bohnen, Joghurt, Öl, Eier und die halbe Tasse Wasser dazugeben, alles auf höchster Stufe mixen.
  • Haferflocken, Kakaopulver, Backpulver, Erythrit oder Xylit und Zimt dazugeben, erneut mixen, bis man eine recht flüssige, möglichst glatte Masse hat.
  • Gehackte Schokolade zugeben und durchrühren.
  • Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und ein Muffinblech mit Förmchen auslegen oder einfetten (ich habe Silikonformen verwendet).
  • Die Teigmasse sollte jetzt (nach ca. 5-10 Minuten) dickflüssiger geworden sein, die Haferflocken quellen ziemlich auf.
  • Teig auf 12 Muffinformen verteilen und bei 160°C Umluft 20-23 Minuten backen.
  • Kurz auskühlen lassen, dann aus dem Muffinblech nehmen und auf einem Gitterrost auskühlen lassen.


Die Muffins bleiben weich, haben auch eine "Fudge"-artige Konsistenz, also eher wie Brownies, halten aber schön die Form, sacken also nicht zusammen.

Sonntag, 3. Mai 2020

Glutenfreier Mohnstreuselkuchen


Glutenfreier Mohn-Streuselkuchen vom Blech

Bis ich ungefähr 3 3/4 Jahre alt war, bin ich bei meinen Großeltern in Lüdenscheid aufgewachsen, und abgesehen davon, daß ich meine Eltern in Freiburg wohl sehr vermißt habe, war das im Rückblick die unbeschwerteste Zeit meines Lebens.
Meine Großeltern hatten ein Einfamilienhaus am Hang mit Einliegerwohnung und einem riesigen Garten. Riesig heißt, das Grundstück war rund 1000 Quadratmeter groß, was für meine damalige Froschperspektive gigantisch war.
Abgesehen von diesem paradiesischen Außenerlebnis gab es noch das wunderbare Erlebnis namens Bäcker Pieper (aus Piepersloh), der jeden Samstagmorgen mit seinem Bulli vorbeikam und Brot, Brötchen und - ganz wichtig - Streuselkuchen lieferte.
Wenn man bedenkt, daß Streuselkuchen vom Blech seit Anbeginn also mein unbestrittener Lieblingskuchen ist, bin ich verdammt lange ohne ausgekommen.
Nicht daß ich nicht darüber nachgedacht hätte. Seit Jahren grübele ich darüber nach, ob es sich wohl um einen Hefeboden gehandelt hat oder nicht. Ich habe sogar einen günstigen Moment abgewartet, in dem ich dachte, Schwiegermutter könne mir dazu noch eine verläßliche Auskunft geben, und habe sie gefragt, ob Streuselkuchen wohl eher mit Hefeboden gemacht werde oder mit Rührteig.
Die prompte Antwortet lautete "Hefe", und das entmutigte mich dann wieder, weil - naja, inzwischen bekomme ich gute glutenfreie Hefebrote hin, aber einen authentischen Hefeboden für Streuselkuchen - ich weiß nicht.
Und dann irgendwann blätterte ich in Mamas altem Dr. Oetker-Backbuch und fand Streuselkuchen vom Blech mit Rührteig.
In der gleichen Sekunde poppte der Gedanke "Mohnstreusel" in meinem Gehirn hoch, und ich wußte, ich muß jetzt sofort Mohnstreuselkuchen machen. Also, jetzt.
Das war vor Wochen, und ich habe mir vor lauter Eile keine Notizen gemacht, zumal ich dachte, daß das Basisrezept für den Streuselkuchen ja im Backbuch steht und nicht verloren geht.
Nachdem wir uns also durch das Blech gefuttert hatten, wollte ich zu Ostern eine toskanische Torta co'i Bischeri machen.
Was das ist, erkläre ich, wenn ich die dann mal gemacht habe.
Denn leider waren wir diesem Mohnstreuselkuchen so verfallen, daß wir ihn noch einmal wollten.
Dabei bemerkte ich dann, daß Dr. Oetker zwei Varianten für den Kuchenboden vorschlägt, und ich wußte nicht mehr, welche ich genommen hatte. Da ich gerade nur 250 g Butter im Kühlschrank hatte, also nur 125 g für den Boden, weil die Streusel schon 125 g erfordern, blieb nur Variante 1 übrig, die 100-150 g Butter und 1-2 Eier vorschlägt. Großartig - das sind so Angaben wie "gute Mittelhitze", die mein auf konkrete Bilder fixiertes Hirn total überfordern.
Immerhin war ich sicher, daß ich Variante 1 gewählt haben mußte, weil die auch nur 150 g Zucker vorschlägt, die andere Variante mit den 200 g Butter will auch gleich 200 g Zucker, und das schien mir zu süß (ja, ich weiß. Ich könnte meine Kuchen auch gleich salzig machen. Aber ich bemühe mich.).
Also jedenfalls habe ich mich nach längerer Diskussion mit mir selbst auf 125 g Butter und 2 Eier geeinigt, und das hat großartig geklappt. Die gute Mittelhitze waren 180°C Umluft, was sich aber als zu viel herausstellte, ich mußte nach 20 Minuten auf 160°C runterschalten. Also mutmaße ich jetzt mal, daß 170°C richtig sein müßten für 30 Minuten Backzeit.
Ich vermute außerdem, man könnte eine fertige glutenfreie Mehlmischung für Kuchen und Kekse verwenden, das habe ich aber nicht probiert, deswegen habe ich meine Mischungen jeweils angegeben.
Außerdem habe ich keinen Zucker verwendet außer einem Tütchen echtem Vanillezucker. Ansonsten halt Xylit und Erythrit.
Als Milch habe ich ganz normale Kuhmilch verwendet, aber vermutlich sollten auch alle pflanzlichen Milchersatzprodukte funktionieren, vielleicht in etwas angepaßten Mengen.



Und nun sind der Worte genug gewechselt usw., und hier ist das Rezept:

Zutaten:
  • Für die Füllung:
  • 700 ml Milch
  • 4 EL Zucker oder Xylit
  • 1 Pckg. Vanillepuddingpulver
  • 200 g gemahlener Mohn

Für den Boden:
  • 125 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 150 g Zucker (ich habe 100 g Xylit und 50 g Erythrit verwendet)
  • 500 g Mehl für Kuchen (ich habe je 100 g Sorghum, Kartoffel- und Tapiokastärke, gemahlene Mandeln und je 50 g weißes Reis- und Klebereismehl plus 1 Teelöffelspitze Xanthan verwendet)
  • 1 Pckg. Backpulver
  • ca. 1/4 l Milch (je nach Mehlmischung vielleicht etwas mehr oder weniger)

Für die Streusel:
  • 200 g Mehl (ich habe je 50 g Sorghum-, weißes Reis- und Klebereismehl und Kartoffelstärke verwendet)
  • 100 g Zucker (oder je 50 g Xylit und Erythrit)
  • 1 Pckg. echten Vanillezucker
  • 125 g kalte Butter

Zubereitung:
Zuerst die Mohnmasse vorbereiten:
  • 100 ml Milch mit dem Puddingpulver mischen, restliche Milch mit 4 EL Zucker aufkochen, unter Rühren die 100 ml mit dem aufgelösten Puddingpulver hineinlaufen lassen, ein paar Sekunden rühren, Temperatur hinunterschalten, gemahlenen Mohn einrühren, noch etwas weiter rühren, bis es eine Puddingkonsistenz ergibt.
  • Mohn-Puddingmasse in eine flache Auflaufform gießen, mit Klarsichtfolie abdecken (die Folie muß Kontakt mit der Puddingmasse haben, damit sich keine Haut bildet) und abkühlen lassen, bis die Masse höchstens noch schwach lauwarm ist (mindestens 1 Stunde).

Für den Boden:
  • Mehle und Backpulver zusammensieben.
  • Butter schaumig rühren, Zucker einrühren, dann die Eier einzeln unterrühren.
  • Abwechselnd Mehl und Milch unterrühren. Der Teig sollte schwer reißend vom Löffel fallen, wenn alles Mehl untergearbeitet ist, also nur so viel Milch verarbeiten, wie dafür nötig ist.
  • Teig auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen.
  • Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.

Für die Streusel:
  • Das Mehl mit Zucker und Vanillezucker mischen, die Butter in Flocken dazugeben und schnell zu Streuseln verkneten.
  • Die Mohnmasse auf dem Boden verteilen, Streusel darüber streuen und den Kuchen bei 170°C Umluft 30 Minuten backen. Sollten die Streusel zu schnell zu braun werden, einfach auf 160°C runterschalten.
  • Bon Appétit!

Sonntag, 5. April 2020

Glutenfreie Tahiniplätzchen


Glutenfreie Tahiniplätzchen

Analog zu den Erdnußbutter-Plätzchen habe ich auch gleich das Sesam-Plätzchen Rezept von Dee ausprobiert, das sie mir gleichzeitig mit dem Rezept für Peanut Butter Cookies geliefert hat: https://www.recipezazz.com/recipe/sesame-stars-14724

Statt Erdnußbutter wird Tahini verwendet. Im Originalrezept handelt es sich um Ausstechplätzchen, aber das habe ich mir erspart und statt dessen die Cookies in der gleichen Weise geformt wie die Erdnußbutter-Plätzchen. Kugeln rollen und mit der Gabel plätten. Der einzige Unterschied besteht darin, daß ich diese Plätzchen hier etwas mehr geplättet habe.
Im nachhinein ging mir auf, daß man die Bällchen auch einfach in Sesam hätte wälzen können, statt die flachgedrückten Plätzchen zu bestreuen. Nächstes Mal werde ich genau das tun.



Zutaten:
  • 80 g weiche Butter
  • 1/3 cup (80 ml) Tahini
  • 1/3 cup (80 ml) brauner Roh-Rohrzucker oder Sukrin Gold
  • 1 EL weißer Zucker oder Xylit
  • 1 Ei Größe L
  • 1/2 TL Vanillepulver oder 1 TL Vanilleextrakt
  • 1/3 cup (80 ml) Sorghummehl
  • 1/4 cup (60 ml) weißes Reismehl
  • 1/4 cup (60 ml) Tapiokastärke
  • 1/2 cup (125 ml) Kartoffelstärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • Sesamsamen, mehrere EL, wer mag, kann sie vorher in der Pfanne antoasten

Zubereitung:
  • Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.
  • Butter, Zucker und Tahini cremig schlagen, Ei und Vanille zugeben.
  • Die Mehle mit dem Backpulver zusammensieben und unter die Tahini-Masse ziehen.
  • Alles gut verkneten.
  • Ca. walnußgroße Kugeln formen, in den Sesamsamen wälzen und auf dem Backblech flachdrücken (ca. 5 mm).
  • 12-15 Minuten backen, ein paar Minuten fest werden lassen und dann auf einem Gitterrost komplett auskühlen lassen.

Bon Appétit!